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München - Der FC Arsenal fordert von den Spielern einen Gehaltsvericht, der nicht nur mit der Coronakrise zu tun hat. Nur eine Teilnahme an der Königsklasse hätte keine Folgen.

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Die Profis des FC Arsenal haben offenbar einen Plan des Vereins zur Gehaltskürzung kategorisch abgelehnt.

Nach einem Bericht des Mirror sollen die Spieler um Top-Stürmer Pierre Emerick Aubameyang dabei nicht nur aufgrund der Coronakrise auf Geld verzichten, sondern möglicherweise auch wegen mangelnder sportlicher Erfolge.

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Gehaltseinbußen über ein ganzes Jahr?

Demnach legte der Klub seinen Akteuren einen Fünf-Punkte-Plan vor, der verschiedene Szenarien und im schlimmsten Fall eine Lohnkürzung von 12,5 Prozent für ein ganzes Jahr bis Ende März 2021 vorsieht.

Dies wäre dann der Fall, wenn sich das Team in dieser Saison - falls sie zu Ende gespielt werden sollte - nicht einmal für die Europa League qualifizieren sollte. In der Premier League liegt es als Tabellen-Neunter fünf Punkte hinter dem dafür berechtigenden Platz fünf. Vom Sieg im FA-Cup, der ebenfalls einen Platz in der Europa League garantiert, sind die Gunners als Viertelfinalist noch drei Sieger entfernt.

Ganz unrealistisch ist dieses Szenario also nicht.

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Europa League bedeutet 7,5 Prozent Lohnabzug

Selbst wenn sie sich für den "kleinen Europapokal" qualifizieren sollten, müssten sie am Ende auf 7,5 Prozent Lohn verzichten. Um gar keinen Gehaltsverzicht in Kauf zu nehmen, müssten sie sich noch für die Champions League qualifizieren. Davon ist die Mannschaft, bei der auch Bernd Leno, Mesut Özil und Shkodran Mustafi spielen, derzeit aber ganze acht Punkte entfernt.

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Sollte die Saison aufgrund der Corona-Pandemie gar abgebrochen werden, wollen die Verantwortlichen "weitere Lösungen" mit den Spielern erörtern, heißt es im Papier.