Liverpool-Geschäftsführer ruderte mit einem Brief auf der Vereinshomepage zurück
Liverpool-Geschäftsführer ruderte mit einem Brief auf der Vereinshomepage zurück © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Liverpool - In der Coronakrise schickt Liverpool einige Mitarbeiter in Zwangsurlaub. Das kommt bei vielen Fans nicht gut an. Klub-Boss Moore rudert nun zurück.

Anzeige

Champions-League-Sieger FC Liverpool verzichtet nach einem Sturm der Entrüstung in der Coronakrise nun doch auf das Notfall-Programm der Regierung.

Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!

Anzeige

Das gab Liverpool-Chef Peter Moore in einem auf der Vereinshomepage veröffentlichten Brief an die Fans bekannt. "Wir glauben, dass wir letzte Woche zu dem falschen Schluss gekommen sind", heißt es in dem Schreiben.

Ex-Spieler Dietmar Hamann appelliert an Moral 

Der Klub von Teammanager Jürgen Klub hatte einige Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub (engl. furlough) geschickt. Dafür ernteten die Reds viel Kritik. Dafür sei das "Furlough"-Programm nicht geschaffen worden. "Das widerspricht der Moral und den Werten dieses Klubs, wie ich sie kennengelernt habe", twitterte Ex-Spieler Dietmar Hamann.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Flick, mehr als nur ein Trainer
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    RB dreht torreiche Partie in Köln
  • Fußball / Bundesliga
    3
    Fußball / Bundesliga
    Coutinho "hat Willen, zu bleiben"
  • US-Sport / NBA
    4
    US-Sport / NBA
    Popovich attackiert "Zerstörer" Trump
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Dann könnte Bayern Meister werden

Das Notfall-Programm garantiert rückwirkend ab dem 1. März zunächst für drei Monate 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höhe von 2500 Pfund/Monat (2824 Euro). "Unsere Absicht war und ist es, sicherzustellen, dass die gesamte Belegschaft in dieser beispiellosen Zeit so weit wie möglich vor Entlassung und/oder Verdienstausfall geschützt wird", so Moore.

Nun sei man bestrebt, "alternative Betriebsmethoden zu finden, während keine Fußballspiele ausgetragen werden, um sicherzustellen, dass wir nicht das staatliche Hilfsprogramm beanspruchen".