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Premier-League-Klub Newcastle United schickt seine Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub. Die Fußballprofis hingegen werden vorerst voll weiter bezahlt.

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Die Coronakrise sorgt für hohe finanzielle Einbußen der Fußball-Klubs - auch in der sonst so finanzstarken Premier League.

Um ihren Vereinen zu helfen, haben sich in den letzten Tagen einige Profi-Mannschaften dazu entschieden, auf Gehalt zu verzichten. 

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Der Premier-League-Klub Newcastle United hat nun jedoch anders gehandelt.

Newcastle kürzt Mitarbeitergehälter - und bezahlt die Profis weiter

Mike Ashley, Besitzer der Magpies, ist der erste Premier-League-Chef, der seine Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub schickt.

Während die Spieler und das Trainerteam, welches rund 100 Millionen Pfund an Gehaltskosten veranschlagt, weiter voll bezahlt werden, fällt der Großteil der Belegschaft, der vor allem aus Akademie-, Medien- und Verwaltungsangestellten sowie Scouts besteht, aufgrund der Coronakrise vorerst aus.

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Mitarbeiter sollen sich bei der Regierung melden

Damit jene Angestellten, die zuvor noch damit beschäftigt waren, Lebensmittelpakete auszuliefern und ältere Dauerkartenbesitzer zu kontaktieren, nicht komplett auf ihr Gehalt verzichten müssen, wird ihnen empfohlen, sich bei der Regierung zu melden.

Das "Coronavirus-Job-Erhaltungs-Programm" der englischen Regierung zahlt 80 Prozent der Gehälter der Betroffenen bis zu einem Höchstsatz von 2500 Pfund weiter.

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Ob auch die Profis der Premier League demnächst Lohnkürzungen erwarten, wird derzeit unter den Vereinen diskutiert - entsprechende Maßnahmen sind aber zu erwarten.

Es wird jedoch angenommen, dass es sich um ein hochsensibles Thema handelt. Die Spieler akzeptieren wohl eher eine Lohnverschiebung.