Auch in England stehen die Klubs wegen der Coronakrise vor großen Herausforderungen
Auch in England stehen die Klubs wegen der Coronakrise vor großen Herausforderungen © Getty Images
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Top-Klubs hoffen durch die Coronakrise auf günstige Deals mit Zweit- und Drittligisten. Durch finanzielle Nöte könnten diese zum Verkauf gezwungen werden.

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Die Coronakrise hat auch die finanzstärkste Fußball-Liga der Welt im Griff.

Doch obwohl den Giganten der Premier League hohe Verluste drohen, hofft man in der Krise auf einen positiven Nebeneffekt.

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Premier League: Klubs hoffen auf günstige Nachwuchsspieler

Da die aktuelle Situation vor allem die Vereine aus Englands zweiter, dritter und vierter Liga vor finanzielle Herausforderungen stellt, hoffen einige Topklus darauf, Nachwuchstalente aus diesen Ligen zu günstigeren Konditionen verpflichtet zu können. Dies berichtet die Sportsmail

Preiswerte Talente war in den vergangenen Jahren nur noch selten zu haben - die "kleinen" Vereine verkauften ihre Spieler nicht selten zu Preisen im achtstelligen Bereich in die Premier League , weil sie dank der Vermarktungs-Einnahmen aus den TV-Verträgen finanziell selbst bestens dastanden - und deshalb kaum zu überhasteten Verkäufen gezwungen waren. 

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So locken die großen Klubs

Die Coronakrise lässt die Klubs jedoch leiden - was die "Großen" möglicherweise ausnutzen könnten. Wie die Sportsmail weiter berichtet, wollen die Premier-League-Klubs mit so genannten "Frontloaded"-Zahlungen überzeugen. 

Hierbei würde im Falle eines Transfers der Großteil der Summe bereits im Voraus bezahlten werden. 

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Die Hoffnung ist, dass die Mannschaften der unteren Ligen, die einen Geldzufluss womöglich dringend benötigen, solche Geschäfte im nächsten Transferfenster als attraktiv empfinden.

Eberechi Eze von den Queens Park Rangers, Saïd Benrahma und Rico Henry von Brentford, Lewis O'Brien von Huddersfield, Flynn Downes und Luke Woolfenden von Ipswich Town, Jacob Brown von Barnsley, Ivan Toney von Peterborough und Ricky-Jade Jones sowie Rob Dickie von Oxford sind nur einige der Namen im Visier von Spitzenklubs. 

Rettungspaket für die Ligen zwei bis vier

Immerhin: Ganz auf sich allein gestellt sind die unterklassigen Vereine nicht. 

Die English Football League schnürte unter der Woche ein 50-Millionen-Pfund-Rettungspaket (54,5 Millionen Euro), das die Liquidität der Klubs sicherstellen soll.

Die Spiele der Championship, der League One und der League Two sind bis zum 30. April ausgesetzt. Ob die Pandemie allerdings eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu diesem Zeitpunkt überhaupt zulässt, erscheint mehr als unwahrscheinlich. Immer mehr Vorstände fürchten den wirtschaftlichen Ruin, sollte die Meisterschaft nicht fortgesetzt werden können.