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Pep Guardiola sichert Manchster City nach der Europapokal-Sperre seine volle Unterstützung zu. Der Star-Trainer äußerte sich erstmals nach dem Vorfall.

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Pep Guardiola hat sich in der Debatte um den Ausschluss von Manchester City eine deutliche Spitze gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona geleistet.

"Ich weiß nicht, ob sie mich ausspionieren, aber sie kennen mich. Es ist nicht notwendig, mich auszuspionieren. Wenn sie glücklich darüber sind, dass wir suspendiert wurden, würde ich dem Barca-Präsident sagen, dass er unsere Beschwerde abwarten soll", sagte Guardiola.

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Barca-Boss Josep Maria Bartomeu hatte zuvor den Ausschluss der Citizens aus der Champions League begrüßt und die Vorgehensweise des Premier-League-Klus kritisiert und der UEFA für ihre Entscheidung gedankt.

Guardiolas klare Ansage: "Sprich nicht zu laut, Barcelona, ​​das ist mein Rat, denn jeder ist in irgendwelche Situationen verwickelt. Wir werden Beschwerde einlegen und hoffentlich in der Zukunft gegen Barcelona in der Champions League spielen."

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Pep Guardiola will bei Manchester City bleiben

Zudem sicherte der Katalane seinem Klub volle Unterstützung zu. 

 "Egal, was passiert, ich werde nächste Saison hier sein", sagte Guardiola nach dem 2:0 (1:0)-Sieg im Nachholspiel der Premier League gegen West Ham United bei Sky Sports. "Ich liebe diesen Club. Das ist mein Verein und ich werde hier sein."

Der 49-Jährige zeigte sich optimistisch, dass in dem Sachverhalt das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. "Wir sind optimistisch, dass die Wahrheit am Ende siegen wird und wir kommende Saison in der Champions League sein werden", sagte er: "Es ist noch nicht vorbei."

Alles, was er und seine Mannschaft momentan machen könnten, sei, "das zu tun, was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben und uns auf diese Saison zu konzentrieren", sagte der frühere Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. "Ich vertraue meinem Verein zu 100 Prozent. Sie haben mir die Gründe erklärt."

Das unabhängige Finanzkontrollgremium CFCB der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte City am vergangenen Freitag für die kommenden zwei Spielzeiten von allen Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen. Zudem wurde der Verein zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro verurteilt. 

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Der Klub, der weitestgehend im Besitz der Herrscherfamilie des Emirats Abu Dhabi ist, habe im Zeitraum zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinnahmen in der Bilanz überbewertet, erklärte das CFCB. Weiter habe City während den Untersuchungen nicht ausreichend kooperiert.

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