Ed Woodward wurde das Opfer einer Fan-Attacke
Ed Woodward wurde das Opfer einer Fan-Attacke © Getty Images
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Manchester Uniteds Vorstand Ed Woodward ist bei den Anhängern der Red Devils höchst umstritten. Nun überschreiten einige Fans allerdings Grenzen.

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Manchester United und seine Investoren - aus Fan-Sicht war es seit jeher eine schwierige Verbindung. 2005 übernahm Malcolm Glazer Manchester United, damals unterstützte ihn Ed Woodward.

Der 48-jährige Finanzberater wurde die rechte Hand der Glazer-Familie und Vorstandsmitglied des Klubs, bei den Anhängern der Red Devils war Woodward aber spätestens nach einigen misslungenen Transfers eine Hassfigur.

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Die tiefe Abneigung gegen Woodward eskalierte nun offenbar völlig. In den sozialen Netzwerken kursiert ein Video, dort sind mehrere Männer mit Sturmhauben zu erkennen, die brennende Bengalos über das Tor einer Hauseinfahrt werfen. Bei dem Anwesen soll es sich um das Haus der Familie Woodward handeln, die aber zu dem Zeitpunkt der Attacke nicht zu Hause waren.    

Während des Angriffs sangen die Männer ein Lied, in dem sie Woodward mit dem Tod drohen: "Er wird sterben, er wird sterben, Ed Woodward wird sterben. Wie wir ihn umbringen werden, weiß ich nicht. Aufschlitzen von Kopf bis Fuß. Ich weiß nur Woodward wird sterben."

Manchester United will Täter hart bestrafen

Der Klub reagierte unterdessen am Dienstagabend mit einem Statement: "Manchester United wurde auf einen Vorfall am Anwesen eines unserer Angestellten. Wir sind sicher, dass die Fußball Welt uns vereinigt den Rücken stärken wird, während wie mit der Polizei von Manchester daran arbeiten, die Täter dieser unberechtigten Attacke zu identifizieren."

Den Angreifern drohen harten Konsequenzen, wie Manchester United in der Stellungnahme ankündigt.

"Jeder, der einer Straftat schuldig gesprochen wird oder des unerlaubten Betretens des Geländes überführt, wird lebenslang gesperrt und könnte zusätzliche strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten haben. Fans, die ihre Meinung äußern, ist eine Sache, kriminelle Zerstörung und das Leben eines Menschen gefährden ist etwas anderes. Dafür gibt es schlicht keine Entschuldigung."

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Nicht der erste Gewaltausbruch

Die Attacke ist nicht der erste gewalttätige Vorfall gegen einen Klub-Verantwortlichen. 2004 wurde das Auto des damaligen Vorstandsvorsitzenden von Manchester United, Maurice Watkins, zerstört.  

United liegt derzeit als Fünfter der Premier League mit 33 Punkten hinter Spitzenreiter und Erzrivale FC Liverpool hinter den Erwartungen seiner Anhänger zurück. Viele geben Woodward die Hauptschuld an der sportlichen Misere, der United-Vorstand Woodward war in den letzten Partien das Ziel von verächtlichen Sprechchören der Fans geworden.