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Sead Kolasinac ist mittlerweile ein gestandener Profi in der Premier League. Auf dem Weg dahin hatte der Bosnier allerdings auch mit Jugendsünden zu kämpfen.

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Der frühere Schalker Sead Kolasinac (26) blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Zeit als Jugendspieler.

"Man dachte, man wäre der Größte. Man konzentriert sich nicht mehr auf die Aufgaben, sondern denkt, dass alles ein Selbstläufer ist", sagte der Profi des FC Arsenal vor dem Europa-League-Heimspiel der Gunners gegen Eintracht Frankfurt (UEFA Europa League: FC Arsenal - Eintracht Frankfurt, ab 21 Uhr im LIVETICKER) im Interview mit DAZN und Spox: "Damals bin ich jung und naiv durch die Welt gegangen und dachte, mir kann keiner was."

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Der Abwehrspieler hatte bei den Junioren des Karlsruher SC, der TSG Hoffenheim und des VfB Stuttgart gespielt, ehe er in die Knappenschmiede von Schalke 04 wechselte und dort den Durchbruch schaffte. "Heute weiß ich, dass man das alles beachten muss, um professionell und erfolgreich Fußball zu spielen. Das habe ich schnell gelernt", sagte Kolasinac.

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Einen großen Anteil an diesem Sinneswandel hatte laut Kolasinac der langjährige Schalker Jugendtrainer Norbert Elgert. "Er gab mir eine Chance. Ich wollte ihn nicht enttäuschen, und ich wollte meine Familie nicht mehr enttäuschen. Deswegen habe ich auf Schalke so professionell gearbeitet und meinen inneren Schweinehund überwunden", sagte er.