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Manchester City räumt unter Pep Guardiola etliche Titel ab. Doch der Erfolgs-Hunger hat seinen Preis - Bernardo Silva spricht über sein Verhältnis zum Startrainer.

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Die Titelsammlung von Bernardo Silva ist im Jahr 2019 geradezu explodiert. Der portugiesische Nationalspieler schnappte sich mit Manchester City neben der Meisterschaft auch den Sieg im Pokal, Ligapokal und Superpokal. Mit der Nationalmannschaft setzte er im Finale der UEFA Nations League noch einen drauf.

Es war der Durchbruch des 25-Jährigen auf höchstem Niveau. Und er hat ihn unter anderem seinem Trainer Pep Guardiola zu verdanken, der ihn bei City zum Stammspieler machte.

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Doch der Erfolg hat seinen Preis, wie der offensive Mittelfeldspieler nun zugibt. "Ja, es ist erschöpfend unter Pep, gar keine Frage", sagte Silva im Interview mit der englischen Daily Mail.

Beschweren will er sich allerdings nicht. Guardiolas fordernde Art sei notwendig, um große Ziele verfolgen zu können: "Wenn du Saison nach Saison um alle Titel mitspielen willst, brauchst du jemanden, der dich jeden Tag antreibt." Es sei nicht immer einfach, aber "es ist gut jemanden zu haben, der es dir nicht erlaubt, sich zurückzulehnen."

Silva über Guardiola: "Wenn du intelligent bist ..."

Der spanische Coach sei unermüdlich, erklärte Silva: "Pep hört einfach nicht auf. Es ist egal, ob du einer der besten Spieler der Welt bist oder in der zweiten Liga spielst, du kannst dich immer verbessern. Und sobald du das akzeptierst, akzeptierst du auch, dass der Trainer dir immer Dinge erzählen wird."

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Guardiola ist schon seit langem dafür bekannt, dass er seine Mannschaften extrem fordert. Für Silva ist das kein Problem: "Wenn du intelligent bist, wird dir klar, dass der Trainer dich nicht ärgern will, wenn er in einem gewissen Ton mit dir redet – sondern, dass er versucht dich und das Team besser zu machen."

Darum telefoniert Silva nicht mehr mit seiner Oma

Um mit dem straffen Programm als City-Profi klar zu kommen, lässt Silva den Fußball am Ende des Tages mittlerweile komplett hinter sich – worunter sogar seine Großmutter leidet.

"Wenn ich zu Hause bin, versuche ich abzuschalten. Ja, meine Oma hat früher immer nach schlechten Spielen angerufen. Mittlerweile gehe ich nicht mehr hin. Ehrlich", gab Silva zu. Der begnadete Techniker wolle sich abseits des Jobs nicht mit Fußball beschäftigen.

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Er wolle sich auch über "normale Dinge" unterhalten: "Sonst würde ich verrückt werden."

Selbst wenn man einen Titel nach dem anderen holt, ist Fußball eben doch nicht alles.