Sir Elton John (l.) ist als Ehrenpräsident ein gern gesehener Gast beim FC Watford
Sir Elton John (l.) ist als Ehrenpräsident ein gern gesehener Gast beim FC Watford © Getty Images
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Der FC Watford spielt in der Premier League eine starke Saison. Anteil daran hat auch Ehrenpräsident Elton John, der seinem Klub Scouting-Tipps gibt.

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Der FC Watford ist vier Jahre nach dem Aufstieg drauf und dran, sich endgültig in der Premier League zu etablieren. Auf Platz sieben liegend ist die Mannschaft von Trainer Javi Garcia auf dem besten Weg, die erfolgreichste Saison der Vereinshistorie zu spielen. (Tabelle der Premier League)

Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat dabei offenbar Musik-Legende Sir Elton John. "Er ist in ständigem Austausch mit uns. Sowohl mit seiner Meinung zum Spiel des Teams als auch mit Meinungen zu Spielern, die wir holen sollten", verriet Klubchef Scott Duxbury jüngst bei TalkSport

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John hatte den Verein 1976 in der 4. Liga übernommen und über Jahre hinweg als Präsident geführt. Nachdem er den Klub 1990 verkauft hatte, kaufte er diesen 1997 zurück und hält bis heute Anteile an den Hornets. "Sein Fußballwissen ist unglaublich. Er schreibt mir oft Nachrichten oder Emails: 'Siehst du dir dieses Zweitligaspiel an?'", verdeutlichte Duxbury, wie sehr der Musiker für den Fußball und seinen Verein brennt. 

John "scoutet" Spieler in unteren Ligen

Dabei hat John offenbar ein besonderes Auge für Talente aus den unteren Ligen. "Er schlägt uns Spieler vor, von denen ich nichts gehört habe und ich sage, dass ich diese an meine Scouting-Abteilung weitergeben werde. Die kommen dann zurück und sagen: 'Ja, ja, ein richtig guter Spieler, lasst uns den mal anschauen.'"

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Passend dazu gestaltet sich auch die Transferpolitik des Vereins. Denn im Gegensatz zu vielen Liga-Konkurrenten sucht man beim FC Watford beinahe vergeblich nach den ganz großen Deals. Lediglich 255 Millionen Euro wurden seit 2015 für 65 neue Spieler ausgegeben, macht im Schnitt nicht einmal vier Millionen Euro pro Akteur.

Zum Vergleich: Die beiden Aufsteiger aus Wolverhampton und Fulham gaben alleine in dieser Saison jeweils über 110 Millionen Euro für neue Spieler aus.