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Bernd Leno ist beim FC Arsenal die Nummer eins zwischen den Pfosten. Der Ex-Leverkusener verrät die größten Unterschiede zwischen England und der Bundesliga.

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Bernd Leno hat sich beim FC Arsenal in kürzester Zeit zur Nummer eins zwischen den Pfosten entwickelt.

Der Ex-Leverkusener stellt sogar Keeper-Legende Petr Cech - der im Sommer seine Schuhe an den Nagel hängen wird - in den Schatten. Damit ist ein Traum für den 26-Jährigen in Erfüllung gegangen. Der Job als Torhüter in der englischen Premier League hat aber auch seine Tücken und ist deutlich härter als in der Bundesliga. 

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"Hier ist alles körperbetonter, die Schiedsrichter lassen das Spiel hier viel mehr laufen als in der Bundesliga oder sogar in den internationalen Spielen", verrät Leno in einem Interview mit der Sport Bild. Als Feldspieler müsse man aufpassen, wie man in einen Zweikampf geht. Und als Torwart "hast du in England keinen Schutz", man müsse sich eine enorme Härte aneignen.

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Leno: Torwart-Job viel härter

Pfiffe für ein Foul am Torwart? - Fehlanzeige. "Du musst - egal wie du angegangen wirst - davon ausgehen, dass nichts gepfiffen wird", so der gebürtige Bietigheimer. Und weiter: "Seitdem ich in England bin, wurde in keinem Spiel eine Attacke am Torwart im Fünfmeterraum abgepfiffen. Das ist ein sehr großer Unterschied."

Es gäbe noch weitere Gegensätze zur Bundesliga. Der Wichtigste: "Der Rasen ist heilig. Es ist ein Traum, hier zu spielen." Jeder Trainingsplatz sei bei jeder Bedingung ein Teppich, egal ob es regnet oder schneit, vor und nach der Einheit. "Seit ich bei Arsenal bin, war der Rasen in jedem Stadion ein Traum."

Ganz anders sehe es in Deutschland aus. "Dort sind die Spielfelder mal länger, mal kürzer, mal ist die Qualität des Rasens schlecht, das Gras stumpf. Für Teams, die Fußball spielen wollen, ist das ein Riesen-Nachteil." Dass in der Premier League mehr Geld vorhanden ist, merke man vor allem an der Breite in der Qualität. "Mich würde es interessieren, wie eine Mannschaft wie Crystal Palace mit Topspielern wie Wilfried Zaha oder Andros Townsend in der Bundesliga abschneiden würde."