Wegen antisemitischer Sprechchöre der Fans wird gegen den FC Chelsea ermittelt
Wegen antisemitischer Sprechchöre der Fans wird gegen den FC Chelsea ermittelt © Getty Images
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Nach antisemitischen Sprechchören der Fans im Europa-League-Spiel in Ungarn gerät der FC Chelsea ins Visier der UEFA. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

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Der englische Spitzenklub FC Chelsea ist wegen antisemitischer Sprechchöre seiner Anhänger ins Visier der Europäischen Fußball-Union UEFA geraten.

Der Verband teilte am Dienstag mit, dass eine Untersuchung der Vorfälle im Europa-League-Spiel beim FC Vidi/Ungarn (2:2) eingeleitet wurde und Mitte Januar Ergebnisse präsentiert werden sollen.

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In der vergangenen Woche waren die Fans der Blues zum zweiten Mal binnen weniger Tage negativ aufgefallen, als sie antisemitische Gesänge anstimmten.

Zuvor war im Ligaspiel gegen Manchester City der englische Nationalspieler Raheem Sterling von gut zu identifizierenden Chelsea-Anhängern rassistisch angegangen worden. Vier Personen wurden inzwischen mit vorläufigen Stadionverboten belegt, die Polizei ermittelt.

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Chelsea-Sprecher: "Verein verabscheut Hass"

"Der Verein und die überwältigende Mehrheit unserer Fans verabscheuen Antisemitismus und jede Art von Rassen- oder religiösem Hass", hatte ein Klubsprecher unmittelbar nach der Europa-League-Partie, in der Nationalspieler Antonio Rüdiger geschont worden war, gesagt: "Das hat keinen Platz bei Chelsea oder in irgendeiner unserer Gemeinschaften."