Bayern-Eigengewächs Pierre-Emile Hojbjerg blickt auf seine Entwicklung unter Pep Guardiola. Er nennt Gründe, warum der Spanier für ihn der größte Trainer ist.

von SPORT1
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"Er ist der anspruchsvollste Mensch, den ich je getroffen habe."

Einen solchen Satz sagt man wohl nur über Weggefährten, die einen geprägt haben. Und Pierre-Emile Hojbjerg wurde geprägt. Als junger Fußballer beim FC Bayern von keinem Geringeren als Pep Guardiola.

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Obwohl Hojbjerg unter ihm der große Durchbruch verwehrt blieb und er die Münchner mangels Einsatzzeiten bald in Richtung Augsburg verließ, hat der Däne nur positive Worte für seinen früheren Trainer übrig.

"Er ist der größte Lehrer, den ich jemals hatte", sagte er in der englischen Times. Guardiola habe vieles, "was ihm zum größten Trainer" mache.

Guardiolas Rat: Nach einer Minute erkennen, wie der Gegner spielt

Etwa seine Akribie, oder seine Fähigkeit als großer Denker und Lenker. Mit diesen Eigenschaften hat Guardiola Hojbjergs persönliche Entwicklung nachhaltig beeinflusst.

Sein Trainer habe ihm immer eingeflößt, ein Spiel zu lesen. "Pep würde sagen, dass ich nach einer Minute erkennen muss, wie der Gegner spielt", sagte Hojbjerg.

Guardiola machte den heute 23 Jahre alten Profi, der inzwischen in England beim FC Southampton unter Vertrag steht, einst als 17-Jährigen zum Bundesliga-Spieler. Mit 17 Jahren und 225 Tagen ist Höjbjerg bis heute der jüngste Spieler, der je für den FC Bayern in der Meisterschaft aufgelaufen ist.

Nach seinem persönlichen Geschmack kam die Zusammenarbeit mit Guardiola für Hojbjerg vielleicht sogar ein paar Jahre zu früh.

"Er war so gut, auf solch einem hohen Level, dass ich ständig versuchen musste, mich daran anzupassen", sagte er. "Ich war noch zu unerfahren. Ich habe zwar jedem gesagt, dass ich bereit bin, zu spielen. Aber wenn ich ihn jetzt als Trainer hätte, wäre ich besser."