Xherdan Shaqiri traf am Wochenende gegen FC Fulham für den FC Liverpool
Xherdan Shaqiri traf am Wochenende gegen FC Fulham für den FC Liverpool © Getty Images
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München - Thorsten Fink vergleicht seinen ehemaligen Schützling Xherdan Shaqiri mit der Barca-Legende. Er könne der beste Spieler für Jürgen Klopps FC Liverpool werden.

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Im Gespräch mit ESPN hat Thorsten Fink Liverpools Offensivkraft Xherdan Shaqiri mit Lionel Messi verglichen. "Wie Messi musste er für sein Talent nicht arbeiten. Er hat es einfach", sieht der 51-Jährige Parallelen zwischen dem Schweizer Nationalspieler und dem Superstar vom FC Barcelona.

"Er hat Messis Talent. Wenn er weiter hart an sich arbeitet, kann er der beste Spieler für Liverpool werden", glaubt der ehemalige Bayern-Profi. Dafür brauche der Flügelflitzer jedoch regelmäßige Einsatzzeiten unter Trainer Jürgen Klopp.

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Und so langsam scheint Shaqiri angekommen zu sein an der Anfield Road. In seinen letzten sechs Einsätzen war der Schweizer an fünf Toren direkt beteiligt und erzielte beim letzten Spiel gegen Fulham seinen zweiten Saisontreffer in der Premier League. 

"Bester Linksverteidiger seit Roberto Carlos"

Fink kennt Shaqiri noch aus gemeinsam Zeiten beim FC Basel. Er war es, der Shaqiri auf dessen ersten Schritten im Profifußball begleitet hat. "Wir waren wie Zwillinge. Ich wusste immer, was er denkt, und er hat immer alle meine Forderungen umgesetzt“, gerät der jetzige Grasshoppers-Trainer immer noch ins Schwärmen.

Insbesondere Shaqiris Vielseitigkeit hat Fink stets geschätzt: "Er kann überall spielen. Zu Beginn habe ich ihn als Linksverteidiger aufgestellt. Ich habe seit Roberto Carlos keinen besseren Spieler auf dieser Position gesehen."

Bayern-Wechsel kam zu früh

Im Alter von 20 Jahren wechselte Shaqiri dann zum FC Bayern. Für seinen damaligen Trainer Fink kam der Wechsel zu früh. "Sie hatten damals Arjen Robben und Franck Ribery in Topform. Xherdan saß dann meistens auf der Bank und hatte nicht genügend Geduld in diesem Alter“, erklärte Fink weiter. "Aber ich verstehe, dass man als junger Spieler diesen Schritt gehen möchte."

Der Wechsel zu Stoke hingegen habe Shaqiri dann gut getan, dort habe er wieder wie zu Beginn seiner Profi-Karriere gespielt. "Er ist ein Straßenfußballer", sagt Fink. "Alle Teams brauchen mehr solcher Spieler."

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