München - Mauricio Pochettino durchlebt aktuell die erfolgloseste Phase seiner Spurs-Amtszeit. Jetzt befürchtet der Tottenham-Trainer Konsequenzen seines Arbeitgebers.

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Trainer Mauricio Pochettino befürchtet seine Entlassung bei den Tottenham Hotspur

Nach den Pleiten gegen Watford und Liverpool in der Premier League setzte es unter der Woche auch noch eine 1:2-Niederlage in der Champions League bei Inter Mailand. Für Pochettino lief es in seiner vierjährigen Amtszeit bei den Spurs nie schlechter.

Der Spurs-Coach kann sich sogar vorstellen in Kürze entlassen zu werden: "Vielleicht sitzen wir hier noch in fünf Jahren oder vielleicht sind wir in einer Woche nicht mehr hier. Die Kritik kann nur gestoppt werden, wenn wir Spiele gewinnen. Und jeder weiß, was passiert, wenn wir es nicht tun - ich bin als Erster verantwortlich."

Seine Spieler seien durch den desaströsen Lauf "traumatisiert". Am Wochenende müssen sich die Lilywhites im Ligaspiel in Brighton beweisen, bevor sie im Pokal am Mittwoch wieder auf den FC Watford treffen, gegen den es bereits in der Premier League eine Niederlage setzte.

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Tottenham-Kicker "traumatisiert"

Trotz der angespannten Situation will der 46-Jährige seinen Arbeitgeber aber nicht kritisieren - auch die mangelnden Transfers im Sommer seien kein Grund dazu.

Für Pochettino stehe nur der sportliche Erfolg im Fokus. "Ich werde bei dem Klub bleiben, ich werde den Klub nicht kritisieren. Alle Entscheidungen sind unsere Entscheidungen und natürlich gilt das bis zum Ende."

Die Art und Weise, wie die Spurs die Tore kassieren, seien "sehr schmerzhaft", aber sowas passiere im Fußball und man müsse stark bleiben. "Es ist so wichtig, unseren Glauben zu bewahren. Ich bin mir sicher, dass wir Spiele gewinnen werden", zeigt sich Pochettino zuversichtlich.

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Pochettino plant Wechsel in der Aufstellung

Am Samstag in Brighton will der Argentinier, der in der Champions League gegen Inter Mailand auf Toby Alderweireld und Kieran Trippier verzichtete, eine Änderungen an der Aufstellung vornehmen.

Verzichten muss er weiterhin auf Dele Alli, der trotz seines Einstieg ins Training noch nicht fit ist. Auch auf Stammtorhüter Hugo Lloris kann Pochettino noch nicht zurückgreifen.

Seiner Meinung nach könnte dessen Oberschenkelverletzung eine Folge des zusätzlichen Stresses durch die Verurteilung nach der Alkoholfahrt-Eskapade sein.