Mesut Özil (2. v. r.) war begeistert vom ersten Treffen mit Zinedine Zidane (r.) © Getty Images

München - Mesut Özil berichtet vom ersten Treffen mit Zinedine Zidane, seinem größten Idol aus Kindheitstagen. Er sei nervös, glücklich und dankbar gewesen.

von Christopher Mallmann

Jeder Fußballer hat ein Idol. Meist stammt dieses aus Kindheitstagen, als man auf holprigen Bolzplätzen unaufgepumpten Bällen hinterherjagt ist.

So auch bei Mesut Özil. Der 29-Jährige träumte sich stets in die Rolle des Zinedine Zidane - und hat nun ausführlich erzählt, wie er dem dreimaligen Weltfußballer 2010 zum ersten Mal begegnet ist.

Özil: "Meine Hände haben geschwitzt"

"An meinem ersten Tag bei Real Madrid war ich ein wenig nervös wegen der großen Spieler. Besonders nervös war ich aber, als ich Zinedine Zidane traf", sagte Özil beim Arsenal Player. "Das war mein Highlight."

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Es habe sich in der Kabine ereignet: "Mourinho (Jose Mourinho, damaliger Trainer bei Real; Anm. d. Red.) holte ihn zum ersten Team als seinen Assistenten. Er war in der Kabine und natürlich haben meine Hände geschwitzt. Du versuchst mit ihm zu sprechen, tatsächlich war er dabei sehr entspannt und ruhig. Ich habe das erste Treffen sehr genossen. Das Gefühl war sehr positiv."

Özil als Zidane auf dem Bolzplatz

Ihm seien viele Dinge durch den Kopf gerauscht. "Ich dachte an die Zeit zurück, als ich klein war und mir ein Trikot von ihm gekauft habe", berichtete Özil. "Ich spielte als er auf jenem Bolzplatz, wo ich als Fußballer aufgewachsen bin. Ich habe davon geträumt, bei den Königlichen zu spielen, weil mein Idol ebenfalls für sie gespielt hat. Ich war nervös, glücklich und dankbar."

Özil war 2010 von Werder Bremen zu Real Madrid gewechselt und blieb dort bis 2013, ehe es ihn zum FC Arsenal zog. Bei den Gunners besitzt er einen Vertrag bis 2021.