Liverpool Training Session and Press Conference
Jürgen Klopp will offenbar keine Kamera-Teams bei seinen Trainingseinheiten © Getty Images

Manchester City sorgte mit einer Dokumentation zu seiner Meistersaison für Aufsehen. Klopp hält davon nichts - was den FC Bayern ins Spiel bringen könnte.

von SPORT1

Manchester City hat es vorgemacht, doch der FC Liverpool will nicht nachziehen: Trainer Jürgen Klopp hat eine Verfilmung des Saisonverlaufs seines Teams angeblich abgelehnt. Dies berichtet die englische Daily Mail. 

In der vergangenen Spielzeit hatte der englische Meister ManCity einer Kamera-Crew im Auftrag des Streaming-Dienstes Amazon Prime Zugang zum Innenleben des Klubs gewährt. Anders als das Team von Pep Guardiola wird Klopps Truppe aber vorerst nicht in der Serie "All or Nothing" zu sehen sein. 

Amazon hätte wohl nur zu gerne eine Doku zu Traditionsklub Liverpool produziert, doch Klopp soll ein Veto eingelegt haben. Denn dem Bericht der Mail zufolge seien Liverpools Bosse - einschließlich des US-amerikanischen Eigentümers John Henry - der Idee alles andere als abgeneigt gewesen.

Was würde wohl Kovac sagen?

Offenbar soll Klopp aber einfach keinen Vorteil in der Verfilmung seiner Arbeit gesehen haben. Ein weiterer Beweggrund für die Absage: Klopp habe befürchtet, dass die Kameras das Verhalten seiner Spieler beeinflussen könnte. 

Ein ähnliches Projekt aus dem Jahr 2012 hatte zudem den damaligen Trainer Brendan Rodgers in einem schlechten Licht dastehen lassen. 

Klopps Absage dürfte bei den Fans der Reds dennoch für Enttäuschung gesorgt haben - für die Fans des FC Bayern könnte sie dagegen für Freude sorgen. Denn nach dem FC Liverpool soll der deutsche Rekordmeister der nächste Ansprechpartner der Amazon-Serie sein.