Manchester - Pep Guardiola ist mit seinen Teams bekannt für das aggressive Gegenpressing. Ein interessantes Detail verrät jetzt sein ehemaliger Co Domenec Torrent.

von Florian Schimak

Ganz Europa staunt über den schönen Spielstil - und das Gegenpressing der Teams von Pep Guardiola. Dabei hat der Katalane eine ganze besondere Regel aufgestellt. Nämlich die "Fünf-Sekunden-Regel". 

Heißt: Verliert Peps Team den Ball, so haben die Spieler in unmittelbarer Nähe fünf Sekunden Zeit, den Ball wieder zugewinnen. Ansonsten lässt sich das Team komplett zurückfallen und sortiert sich.

Jetzt verrät aber sein ehemaliger Co-Trainer Domenec Torrent der Daily Mail, dass Pep zudem noch einen kleinen Foul-Trick in seiner Regel etabliert hat.

Guardiola mit neuem Attribut in der "Fünf-Sekunden-Regel"

In den fünf Sekunden nach dem Ballverlust soll natürlich - wenn möglich - die Kugel wieder in den eigenen Reihen sein. Gelingt dies aber nicht, so darf man sich auch mit einem taktischen Foul behelfen - dieses Attribut war bislang noch nicht bekannt. 

Dass diese Taktik funktioniert, beweist der Trophäenschrank von Guardiola. So gewann Pep zwei Mal die Champions League (2009 & 2011) und wurde 2008 und 2010 zum Welttrainer gekürt.

Mit Manchester City holte er in der vergangenen Saison die Meisterschaft und den Ligapokal. Mit dem FC Bayern holte er zwischen 2013 und 2016 drei Mal die Deutsche Meisterschaft und auch mit dem FC Barcelona räumter er fast alles ab.

Kürzlich verlängerte Guardiola seinen Vertrag bei den Citizens bis 2021.

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