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Jose Mourinho soll sich nach dem Aus in der Champions League mit den Bossen von Manchester United angelegt haben. Das ruft erneut PSG auf den Plan.

Teammanager Jose Mourinho will das überraschende und enttäuschende Aus von Manchester United im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Sevilla offenbar nicht auf seine Kappe nehmen.

Der exzentrische Star-Coach aus Portugal soll sich wegen der Zusammenstellung des Kaders mit von den Bossen des englischen Rekordmeisters angelegt haben. Das berichtet der Daily Mirror.

Demnach forderte Mourinho nach der 1:2-Pleite im Rückspiel am Dienstag weitere Mega-Transfers im Sommer. Ausgaben von fast 350 Millionen Euro in seiner bisherigen Amtszeit hätten nicht gereicht, um die "Red Devils" in allen Wettbewerben zu einem ernsten Titelanwärter zu formen.

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Mourinho wurde bereits im Anschluss an die Partie deutlich. "Alles muss sich ändern", sagte er den Journalisten im Pressesaal des Old Trafford. "Jeder gibt viel aus. Wir sind nicht die einzigen, stimmt's? Das ist ein natürlich Prozess. Jeder investiert."

"The Special One" wünscht sich dem Vernehmen nach einen weiteren Angreifer sowie einen defensiven Mittelfeldspieler von Weltklasse-Format. Sollten die United-Bosse ihm diese Wünsche nicht erfüllen wollen, so der Daily Mirror, könnte Mourinho trotz seines langfristigen Vertrags bis 2020 den Klub verlassen.

Paris Saint-Germain gilt als mögliches neues Ziel für den 55-Jährigen. Der französische Pokalsieger sucht nach einem namhaften und erfahrenen Trainer, der den international erfolglosen Unai Emery nach der Saison ablöst.