Chelsea v Swansea City - Premier League
Der FC Chelsea ist an der Stamford Bridge beheimatet © Getty Images

Der FC Chelsea beendet den Streit mit einer Anwohnerfamilie über den Bau eines neuen Stadions. Die Familie kassiert kräftig ab.

Der englische Meister FC Chelsea hat auch die letzte Hürde für den Bau des neuen Stadions genommen. Wie die Blues mitteilten, wurde der Streit mit einer Anwohnerfamilie neben dem geplanten Baukomplex beigelegt. Diese hatte eine Unterlassungsklage angestrengt, weil das eigene Haus durch die neue Arena kein Licht mehr abbekommen würde.

Laut der englischen Boulevardzeitung Sun kassiert die Anwohnerfamilie dafür kräftig ab. Bis zu eine Million Euro soll Chelsea demnach der Familie gezahlt haben.

Anfang März hatte der Londoner Bürgermeister grünes Licht für ein neues Stadion gegeben. "London ist eine der größten Sportstädte der Welt. Ich bin erfreut, dass wir bald das neue Stadion von Chelsea in unsere fantastische Reihe von Sportarenen aufnehmen können", sagte Sadiq Khan.

Die Blues reißen ihr 140 Jahre altes Stamford-Bridge-Stadion ab und errichten an selber Stelle im Londoner Westen eine 60.000-Zuschauer-Arena. Das Projekt soll umgerechnet 1,1 Milliarden Euro kosten und zur Saison 2021/22 abgeschlossen sein. Die alte Heimstätte fasst nur 41.631 Besucher. Bis zum Ende der Bauphase muss Chelsea in eine andere Arena umziehen, wahrscheinlich ins Wembleystadion.

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