München - Jürgen Klopp fühlt sich als Trainer des FC Liverpool pudelwohl. Dennoch gibt es ein Szenario, dass ihn zum Abschied treiben könnte - der FC Bayern ist es nicht.

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Jürgen Klopp ist als Trainer des FC Liverpool glücklich. Er ist für die Anforderungen eines englischen Spitzenteams wie geschaffen und vermag mit seiner speziellen Art des Fußballs in der Premier League immer wieder zu begeistern. 

Dennoch ist es nicht (völlig) ausgeschlossen, dass der deutsche Spitzentrainer die Reds vorzeitig verlässt. Bevor sein langfristiger, bis 2022 gültiger Vertrag ausläuft.

In einem Interview mit dem englischen Telegraph - veröffentlicht vor dem 2:1-Sieg bei Crystal Palace in der Premier League - nennt Klopp den einzigen Grund, der ihn zum Abschied aus Liverpool bewegen könnte.

Nur ein möglicher Grund für Abschied

"Ich erfülle meine Verträge, so lange sich meine Familie wohlfühlt und es ihr hier gefällt", erklärte der ehemalige Coach der Bundesligisten FSV Mainz und Borussia Dortmund. "Aber das habe ich nicht alles selbst in der Hand, vor allem im Fußball. Ich hoffe wirklich, dass wir nie an einem Punkt ankommen, an dem die Leute sagen 'Hoffentlich ist er morgen weg'."

Im Moment sei man davon allerdings weit entfernt. Er wolle Liverpool noch lange treu bleiben - schließlich habe ihn niemand gezwungen, einen so langfristigen Vertrag zu unterzeichnen. 

In den vergangenen Monaten wurde Klopp immer wieder als möglicher Nachfolger des scheidenden Jupp Heynckes beim FC Bayern ins Spiel gebracht. Weil er als einer der wenigen deutschen Trainer Titelerfolge und den Erfahrung mit Superstars vorzuweisen hat, gehört er fast unweigerlich zum Kandidatenkreis.

Aber selbst der Ruf des deutschen Rekordmeister würde ihn wohl nicht zu einem Abschied aus England motivieren.

Salah sorgt für Sieg bei Crystal Palace

Mit dem Sieg bei Crystal Palace rückte Liverpool am Samstagnachmittag mit 66 Punkten aus 32 Spielen zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz vor, Mohamed Salah erzielte in der 84. Minute das entscheidende Tor. 

Sadio Mane (49.) hatte im Londoner Selhurst Park nach dem 1:0 für Palace durch Luka Milivojevic (13., Foulelfmeter) ausgeglichen.