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FBL-ENG-PR-BURNLEY-MAN CITY © Getty Images
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Für seine Personalpolitik kassiert der Trainer von Manchester City heftige Kritik. Es geht um die Besetzung seiner Auswechselbank.

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Beim Auswärtsspiel in Burnley lief für Pep Guardiola und Manchester City schon aus sportlicher Sicht nicht alles nach Plan. Nach dem 1:1 gegen den Underdog musste sich der Startrainer auch noch heftiger Kritik erwehren.

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Es ging um die Besetzung seiner Auswechselbank. Wegen der Verletzungen von David Silva, John Stones, Leroy Sane, Fabian Delph, Gabriel Jesus und Benjamin Mendy hatte Guardiola nur 17 Spieler in den Kader berufen. Sechs saßen auf der Bank. Einer weniger als maximal möglich.

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Guardiolas Begründung: "Wir haben keine weiteren Spieler." Für ihn kam offenbar nicht in Frage, sich bei den Nachwuchsspielern der zweiten Mannschaft zu bedienen. 

Nicht nur bei Twitter gab es dafür Kritik. Der frühere englische Nationalspieler Gary Neville, Experte bei Sky Sports, spottete über Guardiolas Personalpolitik: "Es ist ein Witz, es ist ein absoluter Witz. Wenn ich ein Nachwuchstrainer bei City wäre, würde ich ihn mal anrufen. Zieh einen Jungen hoch, lass ihn mit dem Team reisen. Die Erfahrung bei der ersten Mannschaft zu spielen, hilft ihm sicher in der Zukunft."

Derweil verspielte der Spitzenreiter gegen Burnley in der Schlussphase einen Sieg. Der Isländer Johann Gudmundsson (83.) bescherte den Gastgebern kurz vor Schluss einen unverhofften Punktgewinn. City verpasste damit den fünften Sieg in Folge.  

Danilo (27.) hatte die Gäste vor 21.658 Zuschauern in Führung geschossen. Nach dem Remis hat  Manchester noch 13 Punkte Vorsprung auf den Lokalrivale ManUnited.