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London - Mesut Özil soll seinen Mitspielern von Arsenal verraten haben, dass er zu Manchester United wechseln wird, berichtet der Mirror. Fraglich ist nur noch, wann?

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Das wäre ein Paukenschlag auf der Insel! Manchester United steht laut dem Mirror kurz vor der Verpflichtung von Mesut Özil, der im Sommer 2018 ablösefrei wechseln kann, nachdem sich seit Monaten die Vertragsverhandlungen mit den Gunners in die Länge gezogen haben.

Der deutsche Nationalspieler soll seinen Mitspielern von Arsenal verraten haben, dass er zu United wechseln wird. Damit würde der 29-Jährige wieder unter seinem alten Förderer und früheren Real-Coach Jose Mourinho spielen.

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Vertragsverlängerung scheiterte an Gehaltswünschen

2013 ließ sich Arsenal noch die Dienste des Spielmachers rund 50 Millionen Euro kosten. Allerdings wollte Trainer Arsene Wenger das Gehaltsgefüge seiner Mannschaft nicht sprengen - und deshalb Özils Gehaltswünschen auch nicht entsprechen.

Der Weltmeister kassierte bisher 150.000 Pfund (ca. 168.000 Euro) pro Woche. Und Wenger soll sogar bereit gewesen sein, das Gehalt auf 250.000 Pfund (ca. 296.000 Euro) anzuheben – Özil aber wollte 300.000 Pfund (ca. 355.000 Euro) pro Woche.

Mourinho und Özil wiedervereint?

Da die Leistungen des Spielmachers derzeit jedoch nicht mit seinen Ansprüchen korrellieren, steht Özil öffentlich in der Kritik. "Was für eine Geldverschwendung", titelte unter anderem die Daily Mail. Jetzt scheinen Manchester und Mourinho die Vertragsposse des Deutschen zu ihren Gunsten genutzt zu haben.

Der portugiesische Star-Trainer pflegt seit Real-Zeiten eine besondere Beziehung zu Özil und hält ihn "für den besten Zehner der Welt". Beide sprechen zudem stets in höchsten Tönen voneinander und zollen sich gegenseitigen Respekt, auch wenn sie gegeneinander antreten mussten.

Wenger hat nur einen Ausweg

Die Wiedervereinigung der beiden käme nun einem Fußball-Märchen gleich. Gleichzeitig könnte Mourinho mit der ablösefreien Verpflichtung des Deutschen seinem Erzrivalen Wenger obendrein noch eins auswischen.

Der Mirror will weiter erfahren haben, dass Wenger aus dieser verzwickten Situation herauskommen wolle, indem er den deutschen Arsenal-Star im Januar wenigstens noch zu Geld macht. Damit die Schmach nicht allzu groß wird.

Auf der Pressekonferenz vor dem nächsten Spiel ließen Wenger die Gerüchte allerdings kalt. "Wir müssen mit Spekulationen klarkommen, wenn bei Spielern die Verträge auslaufen. Auf der anderen Seite ist es professionell 100 Prozent für einen Verein zu geben, solange man dort ist", sagte der Arsenal-Coach.

Denn neben Özil kann auch Alexis Sanchez die "Gunners" ablösefrei verlassen. Ein Horror-Szenario für Wenger. Der DFB-Star dagegen blickt in eine rosige Zukunft: Mit ManUnited würde Özil nämlich wieder um die großen Titel mitspielen. Und das war in der Vergangenheit bei Arsenal eher utopisch und mit ein Grund für den bevorstehenden Wechsel.