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München - Zum zweiten Mal in Folge Torschütze! Michael Cuisance blüht bei Olympique Marseille auf. Das könnte auch positive Folgen für den FC Bayern haben.

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Michael Cuisance spielt sich bei Olympique Marseille zunehmend in den Vordergrund - und könnte dem FC Bayern dadurch im Sommer doch noch einen warmen Geldregen bescheren.

Nachdem die Leihgabe der Münchner beim 1:0-Erfolg gegen Stade Rennes am Mittwoch als Joker bereits das goldene Tor erzielt hatte, legte Cuisance am Samstag nach. (Ergebnisse und Spielplan der Ligue 1)

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Beim 3:1 gegen Stade Brest wurde der 21-Jährige bei OM in der 84. Minute eingewechselt und traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum Endstand.

Marseille jubelt dank Milik, Thauvin und Cuisance

Ex-Bundesligaprofi Arkadiusz Milik hatte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Führung für Marseille besorgt, nach dem Ausgleich durch Lilian Brassier (71.) brachte Florian Thauvin (88.) die Hausherren wieder auf die Siegerstraße. (Die Tabelle der Ligue 1)

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Für Cuisance waren die beiden Treffer gegen Rennes und Brest seine ersten im OM-Trikot seit Beginn der Leihe im vergangenen Sommer.

Weil der Mittelfeldspieler auch sonst nur selten zu überzeugen wusste und zuletzt immer weniger Spielzeit bekam, schien es immer unwahrscheinlicher, dass Marseille am Saisonende die vertraglich vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund 15 Millionen Euro ziehen würde.

Schon nach seinem Premierentreffer gegen Rennes hatte Trainer Jorge Sampaoli jedoch erklärt: "Wenn es einen Weg gibt, einen Kompromiss zu finden, damit er bleibt, dann wollen wir diesen auch eingehen."

Cuisance blüht unter Jorge Sampaoli auf

Unter dem seit 8. März verantwortlichen Argentinier scheint Cuisance trotz Joker-Rolle nun aufzublühen, nachdem er bei Interimstrainer Nasser Larguet keinen leichten Stand gehabt hatte.

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"Er hat eine Menge Fähigkeiten. Heute ist er gut reingekommen, hat ein Tor gemacht. Für uns ist das ein guter Anfang", sagte hingegen Sampaoli nach seinem ersten Spiel an der Seitenlinie über Cuisance.

Mit seinem zweiten Tor im zweiten Spiel hat der junge Franzose nun definitiv weitere Argumente für mehr Einsatzzeit gesammelt - und womöglich auch für eine Weiterbeschäftigung im Süden Frankreichs über den Sommer hinaus.