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München - Der Präsident von OSC Lille verrät, dass sein Klub ein monströses Angebot für Bayern-Flop Renato Sanches hatte - warum man es nicht annahm, erklärt der Klubbbos auch.

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OSC Lille soll ein astronomisches Angebot für Renato Sanches erhalten haben. Wie Präsident Gérard López verriet, lehnte der Klub die Offerte allerdings ab. 

"Wir haben Angebote für mehr als 200 Millionen Euro erhalten. Das werden wir nicht akzeptieren. Unsere Prioritäten sind die Wettbewerbsfähigkeit und das Gleichgewicht des Teams. Zum Beispiel hatten wir Angebote über 70 Millionen Euro für Renato Sanches", erzählte López L´Equipe. "Er wird aber nicht gehen, unser sportliches Projekt hat Priorität."

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Lille kaufte Sanches für 20 Mio. vom FC Bayern

Sanches war im letzten Sommer für 20 Millionen Euro vom FC Bayern nach Lille gewechselt, demnach hätten die Franzosen mit einem Verkauf einen Gewinn von 50 Millionen Euro gemacht. Beim deutschen Rekordmeister hatte sich der Portugiese nicht dauerhaft durchsetzen können.

Bei Lille absolvierte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler 30 Pflichtspiele, in denen er vier Tore erzielte und einen Treffer auflegte. 

"Wir wollen uns weiterhin entwickeln", begründete Lopez seine Entscheidung. "Wie viele Klubs in der Ligue 1, außer PSG, würden ein Angebot über 70 Millionen Euro für einen Spieler ablehnen?"

In Zeiten der Corona-Krise trifft das wohl weltweit auf kaum einen Klub zu.