Neymars Vermögen wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung 2015 eingefroren
Neymars Vermögen wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung 2015 eingefroren © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Neymar soll wegen Steuervergehen über 14 Millionen Euro an die Behörde nachzahlen. Doch ein Richter setzt die Strafe nun aus. Doch der Staat erhebt Einspruch.

Anzeige

Ein brasilianischer Richter hat die Geldstrafe für Neymar an die Steuerbehörde aufgrund von Unregelmäßigkeiten ausgesetzt.

Ursprünglich wurde eine Nachzahlung von rund 88 Millionen Reais (14,6 Millionen Euro) angesetzt, die der 28-Jährige vom französischen Erstligisten Paris Saint-Germain leisten sollte. Die Strafe stand im Zusammenhang mit seinen Bildrechten zwischen 2011 und 2013, mit denen Neymar Steuern hinterzogen haben soll.

Anzeige

Richter Decio Gabriel Gimenez setzte die Zahlung "bis auf weiteres aus", da die abschließende Summe, die Neymar zahlen sollte, nicht abschließend klar gewesen sein soll. Der Staat habe bereits Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.

Verdacht der Steuerhinterziehung

Dem brasilianischen Nationalspieler wurden schon im September 2015 188,8 Millionen Reais (31,3 Millionen Euro) seines Vermögens eingefroren aufgrund des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Bayern drohen sieben Ausfälle
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    BVB-Rückfall - wie kam es dazu?
  • Fußball / Bundesliga
    3
    Fußball / Bundesliga
    Schalke bekommt "Stecker gezogen"
  • Fussball / Transfermarkt
    4
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Khedira strebt Winter-Wechsel an
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Zu kalt! Flick sorgt sich um Süle

Neymar und seine Familie sollen mit Hilfe von Scheinfirmen insgesamt rund 63,6 Millionen Reais (14,2 Millionen Euro) an Steuern hinterzogen haben. In 2017 wurde die Strafe bereits vermindert, da ein Steuerberufungsrat zwei der fünf Anklagen aufgehoben hatte. 2018 gab das Finanzministerium die jetzt vorerst ausgesetzte Summe bekannt.