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Thomas Tuchel erhält offenbar Rückendeckung von den Bossen bei Paris Saint-Germain. Dafür gibt es allerdings angeblich auch rein finanzielle Gründe.

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Die Zukunft von Thomas Tuchel beim französischen Meister Paris Saint-Germain ist offenbar geklärt. 

Wie die L'Equipe berichtet, bleibt der deutsche Trainer auch in der kommenden Saison im Amt. Demnach habe sich die Klubführung nun zu dem ehemaligen Coach des FSV Mainz und von Borussia Dortmund bekannt, dessen Vertrag ohnehin noch bis 2021 läuft. 

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Der 46-Jährige hatte allerdings immer wieder öffentlich in der Kritik gestanden. Häufigster Vorwurf in den Medien: Tuchel habe das Star-Ensemble um Neymar und Kylian Mbappé nicht unter Kontrolle. Doch mit dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League gegen Borussia Dortmund soll der Trainer seine Vorgesetzten vom Gegenteil überzeugt haben. Auch ein Aus im Viertelfinale würde Tuchels Stuhl demnach nicht mehr ins Wanken bringen. 

Bei Entlassung bekäme Tuchel 10 Mio.

Es gibt dem Bericht zufolge allerdings auch noch einen zweiten Grund, aus dem PSG an Tuchel festhalten will. Weil auf den Klub mit den schwer-reichen Eignern aus Katar in der Coronakrise Verluste von 215 Millionen Euro zukommen würden, wolle man sich eine Abfindungs-Zahlung an Tuchel sparen. 

Diesem stünden nämlich rund 10 Millionen Euro zu, sollte sich der Verein vor seinem Vertragsende von ihm trennen. Daher habe man die Bemühungen um die vermeintlichen Nachfolge-Kandidaten Massimiliano Allegri und Simone Inzaghi bereits eingestellt. 

In Frankreich wurde die Ligue 1 abgebrochen, Spitzenreiter Paris zum Meister ernannt. Zu den ausbleibenden Champions-League-Spielen will der Frankreich-Champion dennoch antreten - und seine Heimspiele notfalls sogar im Ausland bestreiten.