Neymar kann mit Paris Saint-Germain die Saison voraussichtlich nicht beenden
Neymar kann mit Paris Saint-Germain die Saison voraussichtlich nicht beenden © Getty Images
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Frankreichs Premierminister Edouard Philippe verkündet, dass große Sportevents vorerst nicht stattfinden werden. Dies hat auch für die Ligue 1 weitreichende Folgen.

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Während es in Deutschland, England und weiteren europäischen Ländern bereits konkrete Pläne zur Fortsetzung der professionellen Ligen gibt, steht Frankreich vor dem abrupten Abbruch der Saison.

Frankreichs Premierminister Edouard Philippe sagte am Dienstag, dass große Sportevents bis September nicht stattfinden können. "Die Fußballspielzeit 2019/20 kann nicht wieder aufgenommen werden", sagte Philippe. Auch Geisterspiele werde es nicht geben. 

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Die Gefahr einer zweiten Welle sei ein "ernstzunehmendes Risiko", erklärte der Premierminister, der vor allem "den Fußballbereich" aufführte. Zudem sei zunächst nicht geplant, Team- oder Kontaktsportarten auszuüben.

Die Vereine der Ligue 1 und der Ligue 2 hatten eigentlich vor, im Mai wieder in den Trainingsbetrieb einzusteigen. Daraus wird nun nichts werden. Bis mindestens September, so Philippe am Dienstag, bleiben Großveranstaltungen in Frankreich mit mehr als 5000 Personen untersagt.

Damit dürfte klar sein, dass nach Belgien und den Niederlanden auch die Saison in Frankreich wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet wird. 

Wer wird Meister, wer steigt ab?

Was die Entscheidung über den Saisonabbruch für die einzelnen Vereine bedeutet, steht indes noch nicht fest. Erst im Mai will der Verband über die endgültigen Platzierungen entscheiden - also auch darüber, wie die Fragen über die Meisterschaft und die Auf- und Abstiege geregelt werden.

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Titelverteidiger Paris St. Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel führt die Tabelle nach 27 Spielen mit 68 Punkten und zwölf Zählern Vorsprung auf Olympique Marseille an und könnte somit vorzeitig zum Meister erklärt werden. Auf den beiden Abstiegsplätzen lagen Toulouse und Amiens.

In der französischen Eliteklasse ist der Spielbetrieb wegen der Pandemie seit Mitte März unterbrochen.

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Die Liga hatte ursprünglich den Restart am 17. Juni mit Geisterspielen geplant. 

Ein Saisonabbruch wäre für die Klubs mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Mehr als 100 Millionen Euro würden den Clubs an TV-Geldern entgehen, dazu kommen fehlende Einnahmen durch Ticketing und Sponsoring.