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Paris Saint-Germain bleibt in der Ligue 1 eine Klasse für sich. Auch gegen Lyon gibt sich das Tuchel-Team keine Blöße - und profitiert von einem kuriosen Eigentor.

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Der französische Meister Paris Saint-Germain marschiert weiter souverän Richtung neunten Ligatitel. 

Die Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel entschied ein torreiches Duell gegen Olympique Lyon mit 4:2 (2:0) für sich und liegt damit weiter zwölf Punkte vor dem ersten Verfolger Olympique Marseille. Die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer standen am Sonntagabend in der Startformation. (DATENCENTER: Die Tabelle). 

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Angel di Maria (22.), Stürmerstar Kylian Mbappe (38.) und ein Eigentor von Fernando Marcal (47.) hatten das Starensemble von der Seine im Prinzenpark komfortabel in Führung gebracht.

Marcal unterläuft kurioses Eigentor

"Normalerweise ist das Spiel nach solch einem Eigentor vorbei", sagte Tuchel: "Aber wir waren nicht diszipliniert genug. Es war eine Lehre für uns, dass es noch nicht vorbei ist."So machten Martin Terrier (52.) und Moussa Dembele (59.) das Spiel noch einmal spannend, ehe Edinson Cavani (79.) für die Entscheidung sorgte.

Mehr als kurios war dabei das Eigentor von Marcal. Der Brasilianer haute den Ball ohne Not sechs Metern in das eigene Tor. Draxler hatte ihm diesen zuvor von der Torausline aus  "vorgelegt". Der Deutsche hatte den Ball zuvor nach einer Rückgabe von einem Olympique-Spieler zugespielt bekommen. 

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"Wir spielen viele Spiele, Fehler gehören dazu", meinte Tuchel: "Ich glaube, jetzt ist nicht die Zeit, um zu kritisch zu sein. Das Team war großartig, und wir dürfen nicht vergessen, dass uns einige Schlüsselspieler fehlen." Unter anderem Superstar Neymar ist derzeit verletzt. Auch Abwehrchef Thiago Silva und der ehemalige Bayern-Profi Juan Bernat waren nicht dabei.