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München - Superstar Neymar muss sich von Sportdirektor Leonardo in der Kabine offenbar ein paar Takte anhören - und das, während die gesamte Mannschaft zuhört.

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Sportdirektor Leonardo hat Superstar Neymar offenbar vor versammelter Mannschaft heftig kritisiert.

Wie die spanische Sportzeitung Sport unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, soll es in der Umkleide-Kabine zu einer heftigen Ansage gekommen sein.

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Demnach hat der Funktionär dem brasilianischen Nationalspieler im Beisein seiner Teamkollegen lautstark die Meinung gegeigt. Der Vorfall soll sich bereits am Montag ereignet haben.

Neymar war in der Vorwoche dem Training des französischen Meisters unentschuldigt ferngeblieben, um einen Wechsel zu seinem Ex-Klub FC Barcelona zu forcieren. Öffentlich hatte zuvor bereits Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi eine Null-Toleranz-Politik für die Allüren der Megastars ausgerufen.

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PSG-Stars sollen Probleme mit Neymar regeln

Wie die Sport schreibt, wollte Leonardo noch einmal deutlich machen, dass auch im Starensemble von PSG künftig alle gleich behandelt werden. Zudem werde Neymar mit der "höchstmöglichen Geldstrafe" bedacht.

Teil der Ansprache in der Kabine war dem Bericht zufolge auch eine Anweisung an Neymars Mitspieler: Sie sollen etwaige Probleme mit dem eigenwilligen Superstar intern regeln. 

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Einige von Neymars besten Freunden im Team waren während Leonardos Ansage allerdings nicht anwesend. Seine Nationalmannschafts-Kollegen Thiago Silva und Marquinhos befanden sich noch im Urlaub. Auch einflussreiche Spieler wie Edinson Cavani und Angel di Maria fehlten.

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Tuchel: "Ich plane mit Neymar"

Trainer Thomas Tuchel hatte zuletzt erklärt, trotz der anhaltenden Probleme an Neymar festhalten zu wollen.

"Ich plane nur mit Neymar. Im Fußball plane ich sowieso nie länger als einen Tag. Morgen plane ich das Training mit Neymar", meinte der Coach am Rande des Testspiels beim 1. FC Nürnberg im Gespräch mit SPORT1. "Jeder Spieler wünscht sich Neymar in der Mannschaft."

Für ihn persönlich mache die Situation "keinen Unterschied. Es ist nicht mehr meine Ebene. Ich bin mit Ney klar. Er ist bei mir in der Kabine, er ist mein Spieler."

Tuchel kündigte an: "Er fliegt mit uns nach China und spielt da gegen Inter Mailand."