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Nach der bitteren Niederlage im Pokal-Finale gegen Rennes gibt es für PSG in der Liga den nächsten Rückschlag. Trotz feststehender Meisterschaft ist die Stimmung mies.

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Nach der nächsten Pleite für den französischen Meister Paris St. Germain und seinen deutschen Trainer Thomas Tuchel werden die Zeiten für das französische Starensemble immer ungemütlicher. "Wie tief will Paris noch sinken?", fragt sich die Sportzeitung L'Equipe nach der peinlichen 2:3-Heimpleite bei HSC Montpellier. 

Drei Tage nach der peinlichen Niederlage im französischen Pokalfinale gegen Außenseiter Stade Rennes also ein weiterer Tiefschlag für PSG. Weil das Tuchel-Team von Trainer Thomas Tuchel schon längst Meister ist, hat die Niederlage zwar keinerlei Bedeutung mehr für die Tabelle - sehr wohl aber fürs Renommee.  

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Paris liegt mit 16 Punkten Vorsprung nach wie vor meilenweit vor dem Zweiten OSC Lille (Tabelle der Ligue 1), doch das interessiert derzeit keinen mehr in der französischen Hauptstadt. Denn vier der vergangenen fünf Spiele verlor PSG - darunter auch das Pokalfinale gegen Stade Rennes. Mit dem Meistertitel wird man sich in der französischen Hauptstadt nicht zufrieden geben.

Tuchel fordert neue Spieler

"Wir müssen nun Spieler verpflichten, die es gewohnt sind, 50 Partien in einer Saison zu spielen. Die es auch gewohnt sind, Widrigkeiten zu überwinden und immer alles geben, was sie haben", erklärte Tuchel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und zählte seine Stars damit an. 

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Tuchel selbst kann sich offenbar seines Postens sicher sein - und nicht nur das. Laut L'Equipe werden beim früheren BVB-Trainer ab Sommer die Bezüge deutlich erhöht. Statt fünf Millionen Euro brutto soll Tuchel ab der kommenden Saison 7,5 Millionen bekommen - also eine Gehaltserhöhung von 50 Prozent. 

Für den alten und neuen französischen Champion, der vor gut einer Woche vorzeitig seinen achten Titel feiern konnte, gelang dem Argentinier Angel Di Maria in der 62. Minute das 2:1 für Paris, ehe Andy Delort (80.) und Souleymane Camara (85.) die vierte Saisonniederlage für das Tuchel-Team perfekt machten. Ambroise Oyongo hatte per Eigentor (12.) die Gäste in Führung gebracht, PSG-Verteidiger Presnel Kimpembe traf dann zum 1:1 (21.) kurioserweise ebenfalls ins eigene Netz.

Nationalspieler Julian Draxler stand ebenso in der Startelf der Gäste wie auch der brasilianische Superstar Neymar, der nach dem Pokalschock einem murrenden Fan ins Gesicht geschlagen hatte.

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