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Frankreichs Spielergewerkschaft UNPV fordert eine Begrenzung von Wintertransfers © Getty Images
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München - Die französische Spielergewerkschaft UNFP spricht sich für eine Transfer-Begrenzung in der Winterperiode aus. Auch die FIFA beschäftigt der ausufernde Transfermarkt.

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Kurz nach Ende der Wechselperiode haben Frankreichs Fußball-Profis eine Begrenzung der Anzahl von Wintertransfers gefordert.

Nach den Vorschlägen der nationalen Spielergewerkschaft UNFP sollen Vereine künftig zur Mitte einer Saison "nur einen Neuzugang und nur einen" kaufen oder leihen dürfen. 

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Durch die Limitierung will die UNFP "Sportgerechtigkeit und Vertragsstabilität" schützen. Es sei "nicht gesund, wenn ein Klub die Grundlage im Saisonverlauf durch die Verpflichtung mehrerer Spieler verändert, nur weil die Mittel dazu vorhanden sind".

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Funktionäre vergleichen Geschehen an der Wechselbörse mit Regeländerungen

In der am 31. Januar abgelaufenen Transferphase haben die Ligue-1-Klubs offiziellen Angaben zufolge 44 Spieler verpflichtet und 53 Profis abgegeben. Die Zweitliga-Vereine nahmen 49 neue Spieler unter Vertrag und trennten sich gleichzeitig von 55 anderen. 

Die entsprechende Quote von zehn Prozent aller französischen Spieler sei zu hoch, erklärten zwei UNFP-Funktionäre und verglichen das Geschehen an der Wechselbörse mit der Änderungen von Regeln mitten im Spiel. 

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FIFA-Kommission mit Vorschlägen zur Minderung der Transferanzahl

Die meisten Transfers in Frankreich im Winter tätigte Vizemeister AS Monaco. Der stark abstiegsbedrohte Klub von Nationalspieler Benjamin Henrichs erhofft sich durch gleich acht Neuzugänge und die Trennung von neun bisherigen Spielern einen Qualitätszuwachs für den Kampf um den Klassenerhalt. 

Der ausufernde Transfermarkt beschäftigt seit mehreren Monaten auch schon den Weltverband FIFA. Eine Kommission soll Vorschläge zur Eindämmung der Transferanzahl erarbeiten. Im Gespräch ist besonders eine Begrenzung der in den vergangenen Jahren massiv angestiegenen Leihgeschäfte.