Thomas Tuchel deutet im Zweikampf um die Nummer eins bei PSG eine Entscheidung an. Gianluigi Buffon könnte der Leidtragende sein.

von SPORT1

Thomas Tuchel hat angedeutet, dass Gianluigi Buffon im Duell um die Nummer eins bei Paris Saint-Germain den Kürzeren gegenüber Alphonse Areola ziehen könnte.

"Ich habe zu Alphonse schon gesagt bevor Gigi verpflichtet wurde, dass er aus meiner Sicht in der Pole Position ist, um bei seinem Jugendverein die Nummer eins zu sein", erklärte Tuchel in einem Interview mit RMC Sport. Diese Entscheidung sei allerdings "noch nicht definitiv", so der PSG-Trainer weiter.

Tuchel schwärmt von Areola

Tuchel zeigt sich vor allem von der Einstellung Areolas beeindruckt. "Ihm bedeutet PSG sehr viel. Er will es unbedingt bei diesem Klub schaffen. Das ist eine Situation, die wir respektieren müssen. Diese Spieler sollen die Seele und das Herz von PSG verkörpern."

Da aber auch der 40 Jahre alte Buffon "kein Spieler für die Bank" sei, könnte Tuchel auf eine Rotation im Tor setzen - mit einem Vorteil für den 15 Jahre jüngeren Areola.

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"Buffon hat großen Einfluss auf das Team. Derzeit ist er auf der Bank, weil Alphonse Spielpraxis braucht. Buffon könnte es sich auf der Bank gut gehen lassen, doch so ist er nicht. Er ist präsent, kommuniziert viel und hilft immer dem Team", lobte Tuchel seinen Oldie.

Buffon war im Sommer nach 17 Jahren bei Juventus Turin ablösefrei in die französische Hauptstadt gewechselt.

Buffon verliert Stammplatz

Nachdem er die ersten beiden Spiele in der Liga noch zwischen den Pfosten gestanden hatte, löste ihn Areola am 3. Spieltag gegen Nimes ab. Zuletzt zeigte der Franzose zum Auftakt der Nations League eine herausragende Leistung beim 0:0 gegen Deutschland.

Tuchel setzt darauf, dass der harte Konkurrenzkampf im Tor am Ende nur Gewinner hervorbringt.

"Wenn sie in dieser Situation intelligent und großzügig miteinander umgehen, bin ich überzeugt, dass wir belohnt werden - und dass Alphonse nicht trotz Gigi top wird, sondern, dass er wegen Gigi den entscheidenden Schritt macht".

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