Paris - Paris Saint-Germain schließt einen hochkarätigen Ausrüster-Deal ab und könnte damit bezüglich Financial Fairplay einen Schritt nach vorne machen.

von Sportinformationsdienst

Die Trikots der internationalen Topklubs zum Durchklicken:

Durch Mega-Einnahmen aus einem neuen Ausrüster-Deal will der französische Meister Paris Saint-Germain einer Bestrafung wegen Verstößen gegen die Financial-Fair-Play-Regeln der UEFA endgültig entgehen.

Für die Nutzung neuer Heim- und Auswärtstrikots eines US-Herstellers (Jordan Brand) in den kommenden drei Champions-League-Jahren kann PSG angeblich mit 200 Millionen Euro rechnen.

Damit würde der Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel einen großen Schritt in Richtung einer regelkonformen Bilanz machen.

ANZEIGE: Jetzt das neue PSG-Trikot kaufen - hier geht's zum Shop

PSG-Boss feiert Deal mit Jordan

"Ich habe immer gesagt, dass sich niemand Sorgen machen muss, weil unsere Einnahmen noch steigen werden", sagte der katarische PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi der französischen Nachrichtenagentur AFP bei der Vorstellung des Outfits in Paris.

Geradezu euphorisch fügte Al-Khelaifi hinzu: "Wir sind jetzt eine der drei größten Marken in der Fußball-Welt."

Ausrüster-Millionen gegen Strafe wegen Neymar und Mbappe

PSG war aufgrund der letztjährigen Rekordtransfers des brasilianischen Superstars Neymar für 222 Millionen Euro und des mittlerweile zum Weltmeister aufgestiegenen Franzosen Kylian Mbappe für 180 Millionen ins Visier der UEFA-Kontrolleure geraten.

Nachdem eine erste Überprüfung des Pariser Finanzgebarens bereits abgeschlossen worden war, eröffnete die UEFA die Untersuchungen im vergangenen Juli erneut. Ein Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Der neue Ausrüster-Vertrag von PSG steht in Zusammenhang mit der jahrzehntelangen Partnerschaft des Klubs mit seinem allgemeinen Trikot-Lieferanten (Nike). Der Ausrüster für die PSG-Spiele in der europäischen Königsklasse ist ein Ableger des US-Sportartikelriesen.

---

Lesen Sie auch:

Wie Mama Mbappe den Wechsel zu Chelsea verhinderte

Tuchel macht Buffon neue Hoffnung