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In Spanien verrechnet sich der Schiedsrichter und pfeift die Partie zwischen Sevilla und Granada zu früh ab. Nachdem der Fehler bemerkt wird, wird es kurios.

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Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten.

Es sei denn, der Schiedsrichter verrechnet sich und pfeift das Spiel zu früh ab. Das erlebten der FC Sevilla und der FC Granada beim gestrigen Spiel der spanischen Primera División.

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Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea pfiff beim 2:1 (1:0)-Sieg zwischen Sevilla und Granada zunächst zu früh ab. (Service: Ergebnisse von La Liga)

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Die Unparteiischen hatten sich beim Stand von 2:1 für Sevilla auf eine vierminütige Nachspielzeit geeinigt. Nach drei Minuten hat de Burgos Bengoetxea das Spiel jedoch "schon" abgepfiffen. 

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Die aufgebrachten Granada-Spieler bildeten eine Traube um den Referee. De Burgos Bengoetxea beharrte zunächst auf seine Zeitmessung.

Lopetegui: "Wir alle machen Fehler"

Als der Fehler nach mehreren Minuten doch auffiel, waren die meisten Spieler bereits in der Kabine und hatten ihre Trikots ausgezogen.

Der Schiedsrichter holte die Spieler beider Mannschaften zurück auf den Platz, um das Spiel für eine Minute fortzusetzen. In der letzten Minute dieser Partie ereignete sich jedoch keine entscheidende Szene mehr.

Sevilla-Coach Julen Lopetegui nahm den Fauxpas des Schiedsrichters gelassen: "Es gab viel Durcheinander, aber so etwas passiert, wir alle machen Fehler."

Sevilla weiter auf Kurs

Durch den 2:1 (1:0)-Sieg besteht für den FC Sevilla noch eine kleine Chance, im Kampf um die Meisterschaft. (Service: Tabelle von La Liga)

Das Team von Julen Lopetegui steht fünf Spieltag vor Saisonende mit 70 Punkte auf Platz vier der Tabelle, nur drei Punkte hinter Tabellenführer Atlético Madrid.