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Die Super League ist gescheitert. Dennoch hält Mit-Initiator Florentino Pérez an der Idee fest. Unterstützung erhält der Real-Boss von Barca-Präsident Laporta.

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Der FC Barcelona und Real Madrid sind erbitterte Erzrivalen - doch im Hinblick auf die Super League herrscht offenbar Einigkeit.

Nachdem Real-Boss Florentino Pérez, seines Zeichens erster Vorsitzender der umstrittenen Super League, trotz des krachenden Scheiterns des Projekts weiter an der Idee festhält, hat sich nun auch Barca-Präsident Joan Laporta zu Wort gemeldet.

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Laporta über Super League: "Der Vorschlag existiert noch"

Laporta wollte die Pläne ebenfalls noch nicht beerdigen. (Analyse: So viel Super League steckt in der Champioins League)

"Es muss ein attraktiver Wettbewerb sein, der auf den sportlichen Leistungen basiert. Wir sind Befürworter der nationalen Ligen und wir sind offen für einen offenen Dialog mit der UEFA", sagte Laporta bei TV3. "Wir brauchen mehr Ressourcen, um es zu einem großen Spektakel zu machen. Ich glaube, es wird eine Einigung geben."

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Der 58-Jährige verwies darauf, dass es Druck auf einige Klubs gegeben habe. "Aber der Vorschlag existiert immer noch. Wir tätigen sehr wichtige Investitionen, die Gehälter sind sehr hoch und all diese Überlegungen müssen unter Berücksichtigung der sportlichen Leistungen berücksichtigt werden", sagte Laporta, der Anfang März zum zweiten Mal zum Präsidenten des FC Barcelona gewählt wurde.

Auch Real-Boss Pérez hält an Super League fest

Ähnlich hatte sich zuvor auch Pérez geäußert. "Sie existiert weiter, aber das Projekt ist im Stand-by", sagte Pérez dem Radiosender Cadena Ser.

Er betonte auch, dass noch keiner der zwölf Gründungsvereine aus Spanien, Italien und England diese Liga verlassen hätten.

Pérez: "Niemand hat die Strafe gezahlt"

"Bislang hat niemand die Super League verlassen, weil niemand die Strafe dafür gezahlt hat", sagte Perez, der damit andeutete, dass die Mitglieder der Liga vertragliche Verpflichtungen eingegangen seien, denen sie nun nicht nachkommen würden. Wie hoch diese Strafe ist, wollte er nicht öffentlich preisgeben. (SPORT1-Kommentar)

Als Reaktion auf den europaweiten Protest haben bislang zehn der zwölf Gründungsmitglieder ihren Ausstieg aus dem Projekt angekündigt. Nur der FC Barcelona und Real Madrid haben sich noch nicht davon distanziert.