Lesedauer: 2 Minuten

Spaniens Fußball-Spitzenklubs FC Barcelona und Real Madrid müssen möglicherweise Steuern in Millionenhöhe nachzahlen.

Anzeige

Spaniens Spitzenklubs FC Barcelona und Real Madrid müssen möglicherweise Steuern in Millionenhöhe nachzahlen.

Am Donnerstag hob der Europäische Gerichtshof im Rechtsstreit um Steuererleichterungen für Sportvereine ein Urteil eines EU-Gerichts aus dem Jahr 2019 auf, das einen früheren Beschluss der EU-Kommission für nichtig erklärt hatte. 2016 hatte die Kommission eine besondere Steuerregelung für Barca und Real als rechtswidrige staatlichen Beihilfe eingestuft.

Anzeige

Neben den beiden Klubs sind auch Atletico Bilbao und CA Osasuna betroffen.

Die vier Vereine müssen nun voraussichtlich Nachzahlungen leisten, der genaue Betrag ist durch die zuständigen Behörden zu klären.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    So lief Bayerns Kimmich-Deal
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    "Flick lässt sich nicht provozieren"
  • US-Sport / NFL
    3
    US-Sport / NFL
    Edelman verkündet Karriereende
  • Fussball / Transfermarkt
    4
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Supertalent bald frei - für Bayern?
  • Boulevard
    5
    Boulevard
    Bibiana Steinhaus hat geheiratet

Nach einem Gesetz von 1990 waren alle spanischen Profisportvereine gezwungen, sich in Sport-Aktiengesellschaften umzuwandeln.

Eine Ausnahme war für Vereine vorgesehen, die in den Steuerjahren vor der Verabschiedung des Gesetzes einen Überschuss erwirtschaftet hatten. Sie konnten bis zum Jahr 2016 einen um fünf Prozent niedrigeren Einkommenssteuersatz beanspruchen.