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Nach einer Razzia in den Büroräumen des spanischen Fußball-Spitzenklubs FC Barcelona hat es mehrere vorläufige Festnahmen gegeben.

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Nach einer Razzia in den Büroräumen des spanischen Spitzenklubs FC Barcelona hat es mehrere vorläufige Festnahmen gegeben.

Dies bestätigte ein Sprecher der katalanischen Regionalpolizei am Montag der Nachrichtenagentur AFP, ohne jedoch Namen zu nennen. (SERVICE: Tabelle von La Liga)

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Die Operation werde von Beamten der Abteilung für Finanzkriminalität geleitet, hieß es. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan La Liga)

Messi-Gegner Bartomeu offenbar verhaftet

Dem spanischen Radiosender Cadena Ser zufolge ist einer der Festgenommenen Barcas Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu, der im Oktober zurückgetreten war.

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Zwischen dem früheren Boss und Superstar Lionel Messi hatte es in den vergangenen Monaten eine Schlammschlacht gegeben, unter anderem warf der Argentinier seinem früheren Chef Lügen vor.

Auch Geschäftsführer Oscar Grau und Roman Gomez Ponti, Leiter der Rechtsabteilung, sollen abgeführt worden sein.

Der Klub sagte den Behörden in einem Statement die volle Zusammenarbeit zu, verwies aber auch auf die Unschuldsvermutung bei allen Betroffenen. Namen nannte auch Barca in der Mitteilung nicht.

Holt "BarcaGate" die Bosse ein?

Laut spanischen Medienberichten soll die Razzia in Zusammenhang mit der "BarcaGate"-Affäre aus dem vergangenen Jahr stehen.

Vereinsfunktionäre sollen dabei eine Firma beauftragt haben, um in den Sozialen Netzwerken unter anderem frühere und aktuelle Spieler zu diffamieren, die sich kritisch gegen den damaligen Präsidenten Bartomeu geäußert hatten.

Barca soll dafür eine Million Euro bezahlt haben.

Chaos kurz vor Präsidentenwahl

Das Chaos kommt beim Verein um Superstar Messi und Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen zur Unzeit. Am Sonntag wählen die Katalanen einen neuen Klubpräsidenten.

Die ursprünglich für den 24. Januar vorgesehene Abstimmung war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden.