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Die Enthüllungen um Lionel Messi schocken die Fußballwelt. Nun kommen weitere Details zum Vertrag von Barcelonas Superstar ans Licht.

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Die Enthüllung des Vertrags von Lionel Messi hat die Fußballwelt in Aufruhr versetzt. 

Am Sonntag veröffentlichte die spanische Tageszeitung El Mundo die wahnwitzigen Gehaltszahlungen an den Superstar des FC Barcelona - und legte am Montag mit dem nächsten Enthüllungsbericht nach. 

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Diesmal geht es um eine Bonuszahlung, die dem 33-Jährigen am Ende seines im Sommer auslaufenden Arbeitspapiers noch zusteht. Die entsprechende Loyalitätsklausel greift zwei Wochen vor Ende der langjährigen Zusammenarbeit und bringt Messi dem Bericht zufolge zusätzliche 39 Millionen Euro ein. Ganz egal, ob er bleibt oder geht. 

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Insgesamt ist der Vier-Jahresdeal des Argentiniers über 555 Millionen Euro wert. Über 511 Millionen Euro davon hat bereits verdient. 

Ist Messi Schuld an der Krise?

Barca hatte auf die Veröffentlichung des größten Vertrags der Sportgeschichte mit der Ankündigung von juristischen Schritten gegen die Zeitung reagiert. Wie die Marca berichtet, werde aber auch Messi selbst seine Anwälte womöglich einschalten. Weil die vertraulichen Vertragsinhalte an die Öffentlichkeit kamen, erwäge der Superstar demnach eine Klage gegen die Personen, die Einsicht in die Unterlagen hatten.

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Dabei soll es sich um nur fünf (Ex-)Mitarbeiter von Barcelona handeln: Josep Maria Bartomeu, Oscar Grau sowie der Interimspräsident Carles Tusquets und zwei weitere, namentlich nicht genannte Personen. 

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Die Katalanen stecken in tiefen finanziellen Schwierigkeiten. Zuletzt war bekannt geworden, dass sich die Gesamtschulden des Vereins auf 1,173 Milliarden Euro belaufen. 

730,6 Millionen Euro müssen demnach kurzfristig abbezahlt werden. Barca stehe "am Rande des Bankrotts" schrieb El Mundo dazuDennoch weigerten sich die Katalanen im vergangenen Sommer, den sündhaft teuren Messi ziehen zu lassen, als der um eine Entlassung aus seinem Vertrag bat.

LaLiga-Chef: Messis Gehalt nicht Schuld an Krise

Messis Schuld sei die Krise jedoch nicht, erklärte LaLiga-Chef  Javier Tebas in einem Tweet: "Die komplizierte finanzielle Situation von Barcelona ist nicht Messis Schuld, sondern vielmehr durch Covid bedingt. Ohne die Pandemie würden die Einnahmen, die von dem besten Spieler der Geschichte generiert werden, die Kosten decken." 

Barcas Trainer Ronald Koeman forderte derweil den Rauswurf der Person(en), die den Vertrag an El Mundo geleakt hatten. "Wenn es ein internes Informations-Loch war, dann hat die verantwortliche Person keine Zukunft bei diesem Klub. Und: Man müsse Messi für das schätzen, was er für Barca getan habe: "Über die Jahre hinweg, war er entscheidend für den Wachstum des Klubs."