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Lionel Messi sagt, dass sein gescheiterter Versuch, den FC Barcelona im Sommer zu verlassen, seine Form in dieser Saison stark beeinflusst hat.

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Im August dieses Jahres wollte Superstar Lionel Messi eine Klausel in seinem Vertrag ziehen, die es ihm erlauben sollte, den FC Barcelona ablösefrei zu verlassen.

Diese Nachricht schlug selbstredend hohe Wellen! Besser gesagt, das Bürofax, das der argentinische Stürmer an die Verantwortlichen von Barca geschickt hatte, indem er seinen Wechselwunsch kundtat.

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Doch der katalanische Top-Klub ließ Messi nicht ziehen und beharrte auf die feste Ausstiegsklausel von 700 Millionen Euro.

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Um einen Rechtsstreit wegen Unstimmigkeiten über seine Ausstiegsklausel zu vermeiden, entschied sich Messi schließlich für einen Verbleib.

Nach dem schlechten Abschneiden in der vergangenen Saison, all den Querelen auf und neben dem Platz sowie dem Transfer-Theater zog sich alles in die neue Spielzeit hinein, verriet Messi nun dem spanischen Sender Sexta.

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"Die Wahrheit ist, dass es mir im Moment gut geht, aber im Sommer hatte ich eine sehr schlechte Zeit", ließ der 33-Jährige tief blicken.

Messi: Es ist kompliziert

Barca rangiert nach 13 absolvierten Partien nur auf einem enttäuschenden fünften Rang in La Liga und hat bereits acht Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Atletico Madrid. Und Messi selbst traf auch erst sechs Mal in der spanischen Liga.

Für den Superstar eine magere Ausbeute, auch wenn er jüngst den Rekord der brasilianischen Legende Pelé mit 643 Toren für einen Verein egalisierte, als er am Samstag beim Unentschieden gegen Valencia für Barcelona traf.

"Heute geht es mir gut", betonte der 33-jährige Angreifer nun. "Ich freue mich, ernsthaft für all die Ziele zu kämpfen, die vor uns liegen. Ich weiß, dass der Klub durch eine schwierige Zeit geht, sowohl auf der Führungsebene als auch sportlich. Alles rund um Barcelona wird kompliziert - aber ich freue mich auf die Zukunft", sagte er.

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Das Spielen ohne Fans falle ihm aber nach wie vor schwer. Er macht die leeren Stadien sogar für einen Qualitätsverlust im Fußball verantwortlich. "Es ist schrecklich ohne Fans, kein gutes Gefühl. Wenn man niemand im Stadion sieht, ist es wie Training und es braucht einiges, um am Anfang in die Spiele zu kommen. Deshalb sehen wir so ausgeglichenen Spiele." 

Im Interview mit der Marca erklärte er weiter: "Der Fußball habe sich wegen der Pandemie verschlechtert." 

Messis Vertrag läuft am Saisonende aus. Dann könnte der sechsmalige Weltfußballer also ablösefrei wechseln. Im Gespräch sollen Manchester City oder Paris Saint-Germain sein.

Und ginge es nach Barcelonas Interimspräsident Carlos Tusquets, dann hätte Messi "wirtschaftlich gesehen" im Sommer verkauft werden sollen, denn die stolzen Katalanen plagen hohe Schulden.