Lesedauer: 2 Minuten

München - Real Madrid ist bekannt für große Transfers. In diesem Sommer gibt es bei den Königlichen aber einen Sparkurs. Der Klub knackt eine 40 Jahre alte Marke.

Anzeige

Noch im vergangenen Sommer hatte Real Madrid das Portemonnaie richtig geöffnet und für neue Stars mehr als 300 Millionen Euro ausgegeben. Damit knackte der Verein den Rekord von 2009 mit 258,5 Millionen Euro Ausgaben.

Ganz anders das Bild in diesem Jahr: So eine ruhige Transferphase gab es bei Real Madrid lange nicht. 40 Jahre ist es her, dass die Königlichen letztmals ohne jegliche Neuzugänge auskamen und nicht einen Cent für Transfers umdrehten .

Anzeige
Meistgelesene Artikel
  • Motorsport / Formel 1
    1
    Motorsport / Formel 1
    Darum überlebte Grosjean
  • Motorsport / Formel 1
    2
    Motorsport / Formel 1
    Arzt schockiert: Visier geschmolzen
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Diese drei Probleme hat Bayern
  • Fussball
    4
    Fussball
    Senegal trauert um WM-Helden
  • Int. Fussball / Premier League
    5
    Int. Fussball / Premier League
    Horror-Verletzung schockt Wolves

Trainer Zinedine Zidane muss also auf nahezu den gleichen Kader aus der Vorsaison bauen, der die Meisterschaft gewann. 

Lunin, Ódriozola und Ödegaard sind zurück bei Real

Drei Rückkehrer nach Leihen gab es immerhin: Keeper Andriy Lunin kam von Real Oviedo zurück, Rechtsverteidiger Álvaro Odriozola wurde vom FC Bayern nicht gekauft und Spielmacher Martin Ödegaard hat seine Zelte bei Real Sociedad abgebrochen.

Mit den in der vergangenen Saison lange ausgefallenen Stars Marco Asensio und Eden Hazard gibt es zudem zwei weitere gefühlte Neuzugänge.  

Präsident Florentino Pérez nahm den Fans bereits im Juli die Hoffnung auf einen großen Transfersommer: "Es ist schwer, die Spieler darum zu bitten, dass sie ihre Gehälter senken und dann einen Transfer zu tätigen."

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Auch bei Real ist durch Corona das Sparen angesagt! Der Klub geht viel vorsichtiger mit dem Geld um, als in den vergangenen Jahren. Die Konkurrenten Atlético oder Barcelona beantragten sogar ERTE, die spanische Kurzarbeit.

Real einigte sich mit seinen Spielern stattdessen auf einen Gehaltsverzicht. Trotzdem rechnet der Klub mit ähnliche hohen Einbußen in diesem Jahr wie Barca. Die Katalanen haben rund 200 Millionen Euro weniger eingenommen als erwartet.

Spart Real für Mbappé?

Deshalb nutzten die Königlichen die Transferphase, um Geld zu verdienen. Sie verkauften unter anderem Achraf Hakimi für 40 Millionen Euro an Inter, Sergio Reguilón für 30 Milllionen Euro an Tottenham und Óscar Rodriguez für 13,5 Millionen Euro an Sevilla. Durch weitere Abgänge und Leihgeschäfte nahm Real rund 110 Millionen Euro ein. 

Zu vermuten ist, dass die Königlichen bereits das Konto auffüllen, um im nächsten Jahr wieder ganz groß zuzuschlagen. Das Interesse von Real an Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain ist kein Geheimnis. Der Franzose will wohl auch seinen Klub in den kommenden Transferfenstern verlassen.