Der Start in La Liga ist für Ronald Koeman und den FC Barcelona mit sieben Punkten aus drei Spielen geglückt
Der Start in La Liga ist für Ronald Koeman und den FC Barcelona mit sieben Punkten aus drei Spielen geglückt © Imago
Lesedauer: 3 Minuten

Ronald Koeman ist seit knapp zwei Monaten Trainer des FC Barcelona und in dieser Zeit ist schon so einiges passiert, wie der Niederländer jetzt preisgibt.

Anzeige

Ronald Koeman, Trainer des FC Barcelona, fand bei der Ankunft bei seinem Herzensverein das totale Chaos vor.

Lionel Messi war der Wechsel verwehrt worden und dann war da auch noch das Problem mit Luis Suárez.

Anzeige

Der Start wurde für den Niederländer dadurch sicherlich nicht vereinfacht. Jetzt hat er dem Niederländischen Sender Nos erzähltwas in dieser turbulenten Anfangszeit wirklich passierte.

Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

Koeman: Messi ist bereit, alles zu geben

"Nachdem ich hier als Trainer unterschrieben hatte, kontaktierte ich sofort Leo. Ich ging zu ihm nach Hause und sprach mit ihm über seine Zukunft. Er war sich seiner Unzufriedenheit klar. Am Ende hat es gut geklappt und von dem Moment an, als er sagte 'Ich werde es versuchen', hat er alles getan, was ich von ihm erwarte", sagte Koeman.

Die Messi-Problematik war also erstmal geklärt und der Argentinier ist seither bereit "alles, was ich [Koeman] von einem Spieler und Kapitän erwarte" zu geben. Es stand jedoch direkt ein weiteres Problem vor der Tür.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Was Bayern ohne Kimmich alles fehlt
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    BVB muss Trainer-Haaland finden
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Sörloth: 20 Millionen für - nichts?
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    S04: Direktor Reschke vor dem Aus
  • Fussball / Transfermarkt
    5
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Noch keine Gespräche mit Goretzka

Koeman sah sich gezwungen Luis Suárez mitzuteilen, dass es für ihn schwierig werden würde, Spielzeit zu erhalten.

"Und ich habe es ihm ehrlich mitgeteilt. Er fand das schwierig, aber ich hatte nie Probleme mit ihm. Er hat nur trainiert, gut trainiert. Am Ende traf er die Entscheidung zu gehen. Und ich sagte auch, wenn du aus irgendeinem Grund nicht gehst, dann bist du Teil der Mannschaft. Dann kannst du mir beweisen, dass ich es falsch gesehen habe. Er hätte bleiben können, ja", erklärte Koeman.

Koeman: Messis Reaktion war "logisch"

Der Uruguayer blieb bekanntlich nicht bei Barca und wechselte zu Atlético Madrid. Bei den Madrilenen bewies er direkt, dass ihn sein gehobenes Alter keineswegs vom Toreschießen abhält. Die Führung des FC Barcelona hielt eine Verjüngung aber für notwendig.

"Mir geht es gut mit Luis, aber der Club hatte das Gefühl, wir müssten uns verjüngen. Das können Sie jetzt im Team sehen. Ansu Fati, der 17 Jahre alt ist. Wir haben Pedri, 17 Jahre alt, der seine Chancen bekommt. Ronald Araújo ist 21. Trincão wird viel hineingeworfen und ist 20 Jahre alt. Und wir haben Sergiño Dest (19) bekommen. Das sind alles Spieler für die Zukunft", sagte der ehemalige Coach der Niederlande.

DAZN gratis testen und La Liga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Bei Messi kam Suarez' Ausbootung aber weniger gut an. Der Argentinier äußerte öffentlich Kritik an den Verantwortlichen des Vereins. Für seinen Trainer ist das nur allzu verständlich.

"Wenn Sie jemanden in der Umkleidekabine haben, mit dem Sie, Ihre Frau und Ihre Kinder auch außerhalb des Fußballs rumhängen, ist eine solche Reaktion logisch", sagte Koeman: "Das habe ich zu Messi gesagt: Ich verstehe, dass Sie enttäuscht sind und Es tut mir schrecklich leid, dass er geht, aber das sind Entscheidungen des Clubs."

Im Großen und Ganzen hat Koeman laut eigener Aussage "überhaupt keine Probleme mit Spielern". Bleibt zu hoffen, dass die Spieler das genauso sehen.