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München - Luis Suárez greift den FC Barcelona nach seinem Wechsel zu Atlético Madrid erstmals öffentlich an. Der Angreifer berichtet auch von vielen Tränen.

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Bisher hatte sich Luis Suárez nach seinem Wechsel vom FC Barcelona zu Atlético Madrid verbal sehr zurückgehalten.

Doch nach dem Länderspiel nun schießt der Stürmerstar gegen seinen Ex-Klub. 

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Der 33-Jährige kritisiert die die Bosse von Barca scharf für die "Art und Weise" seines Abgangs. 

"Ich war sechs Jahre lang in Barcelona, da hätte es andere Wege gegeben, mit mir zu reden und mir zu erzählen, dass der Klub einen Umbruch plant", sagte der Uruguayer nach dem Sieg seiner Nationalmannschaft gegen Chile. 

Koeman ließ Suárez auch im Training außen vor

Nach sechs Jahren im Klub hatte Neu-Coach Ronald Koeman den Routinier im Sommer aussortiert. Der Vertrag mit Suárez wurde aufgelöst und der Angreifer ging nach dem geplatzten Wechsel zu Juventus Turin stattdessen zu Atlético.

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Zuvor hatte der niederländische Trainer seinen Star im Training bereits außen vor gelassen. "Ich bin beispielsweise ins Training gegangen und sie haben mich beiseite geschickt, weil ich nicht mehr Teil des 11-gegen-11-Spiels war", so der Torjäger.

Atlético-Neuzugang ist Barcas zweitbester Torschütze

Der mit 195 Treffern gemeinsam mit César Rodríguez zweitbeste Torjäger in der Geschichte des FC Barcelona hinter Lionel Messi hatte mit seinem Abgang vor allem mental schwer zu kämpfen. 

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"Ich habe wie ein Schlosshund geheult. Ich habe die Nachricht des Klubs, dass sie nach einer Lösung für einen Wechsel suchen, nicht gut aufgenommen. Vor allem aufgrund der Art und Weise. Ich musste akzeptieren, dass dieses Kapitel endet", gab Suárez zu. 

Lionel Messi (l.) ist gar nicht glücklich über den Abgang von Luis Suárez beim FC Barcelona.
Lionel Messi (l.) ist gar nicht glücklich über den Abgang von Luis Suárez beim FC Barcelona. © Imago

Auch Superstar Lionel Messi soll laut Suárez nach dem Abgang seines besten Kumpels sehr wütend gewesen sein.

"Das hat auch Leo gestört. Er weiß, wie sehr wir gelitten haben und wie schlecht es uns in dieser Zeit gegangen hat. Es hat mich nicht überrascht, dass Messi mich öffentlich unterstützt hat, dafür kenne ich ihn zu gut. Ich wusste, welchen Schmerz er verspürt hat. Die Art und Weise und das Gefühl, dass sie mich rausgeschmissen haben, schmerzt mich am meisten."