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München - Lionel Messi geht offenbar einen Schritt auf den FC Barcelona zu. Der Klub allerdings scheint von einer Einigung aber nichts wissen zu wollen.

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Wie geht es weiter mit Lionel Messi?

Seitdem der Argentinier dem FC Barcelona am Dienstagabend mit einem elektronischen Einschreiben mitgeteilt hat, den Klub verlassen zu wollen, ist wenig passiert.

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Die Gerüchteküche brodelt, mehrere Vereine bringen sich für einen Mega-Deal in Stellung, Freunde wie Neymar von Paris Saint-Germain oder Sergio Agüero (Manchester City) locken Messi zu ihrem jeweiligen Klub.

Messi reicht dem FC Barcelona die Hand

Zwischen Barca und Messi gab es bisher keine weiteren Gespräche, doch eine Annäherung könnte in den nächsten Tagen erfolgen.

Wie mehrere spanische Medien wie Onda Cero und El Periódico und auch das englische SkySports berichten, ist Messi daran interessiert, die verhärteten Fronten zu lockern.

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Sein Ziel: Eine freundliche, einvernehmliche Trennung – im besten Fall mit seiner im Vertrag verankerten Klausel für einen ablösefreien Wechsel, die laut Klub-Ansicht aber bereits im Juni abgelaufen ist.

Demnach habe er seine Anwälte gebeten, ein Treffen mit dem Klub zu vereinbaren, um die nächsten Schritte im Poker zu gehen und ein Wechsel-Theater oder gar einen Gang vor Gericht zu verhindern.

Barca-Boss Bartomeu bleibt hart

Womöglich hat die Messi-Seite die Rechnung dabei aber ohne die Barca-Verantwortlichen gemacht.

Denn wie diverse Medien berichten, beharrt Josep Bartomeu auf seinem Standpunkt.

Barcas Präsident, von dem es hieß, er überlege, mit einem Rücktritt für einen Verbleib Messis zu sorgen, will Messi weiterhin nicht verkaufen.

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Eine mögliche Reduzierung der Ablöse kommt für Barca offenbar nicht infrage. Entweder ein Verein zahlt die 700-Millionen-Klausel – oder Messi bleibt.

Ein Treffen sei nur in Barcas Interesse, wenn es um eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrages ginge. Verweigert der Klub also gar ein Gespräch mit der Messi-Seite?

Nimmt Messi am Training teil?

Der Wechselwunsch des Superstars hatte seit Dienstag in der Fußball-Welt für großes Aufsehen gesorgt.

"Mit Messis Weggang verliert auch Real Madrid", sagte der spanische Fußball-Experte Miguel Gutíerrez im Gespräch mit SPORT1: "Es ist eine Katastrophe für Barca und den spanischen Fußball."

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Messi hatte den Verantwortlichen laut El Periódico zuvor bereits mündlich mitgeteilt, dass er an einen Abschied denke. Erst, nachdem er sich offenbar nicht ernst genug genommen fühlte, habe er sich zum Schritt mit dem "Burofax" entschieden.

Am Montag beginnt bei den Katalanen die Vorbereitung auf die neue Saison. Messi soll offenbar bereit sein, trotz seiner Abschiedsgedanken vorerst mitzutrainieren und am Sonntag den Corona-Test im Trainingszentrum der Blaugrana zu absolvieren.

Der gute Wille scheint bei Messi also da zu sein. Kann eine Schlammschlacht verhindert werden?