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München - James Rodríguez spielt bei Real Madrid unter Zinédine Zidane keine Rolle. Mögliche Abnehmer für den Kolumbianer gäbe es wohl genug, doch es gibt einen Haken.

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14 Pflichtspieleinsätze und insgesamt gerade einmal 728 Spielminuten in einer ganzen Saison: James Rodríguez ist auch nach seiner Rückkehr vom FC Bayern bei Real Madrid nicht glücklich geworden.

Abgesehen von einigen Verletzungspausen setzte Trainer Zinédine Zidane auch sonst kaum einmal auf den offensiven Mittelfeldspieler, die Zukunft des 29-Jährigen steht aktuell in den Sternen.

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Die Königlichen würden dem Torschützenkönig der WM 2014 aller Voraussicht nach keine Steine in den Weg legen, auch Interessenten gäbe es wohl genug: Unter anderem wurden schon der FC Arsenal, Manchester United und Lazio Rom mit James in Verbindung gebracht.

Laut Marca sollen die Madrilenen schon bei einer Ablösesumme um die 25 Millionen Euro verhandlungsbereit sein, schließlich läuft James' Vertrag auch nur noch bis Sommer 2021.

James' Gehalt als Problem für Transfer?

Der spanischen Sporttageszeitung zufolge ist das große Problem bei den Verhandlungen mit möglichen Abnehmern jedoch das fürstliche Gehalt: In Madrid soll James rund acht Millionen Euro pro Jahr verdienen - eine Summe, die auch angesichts der Coronakrise aktuell nicht allzu viele Klubs bereit sein dürften zu zahlen.

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Dem Marca-Bericht zufolge soll James durchaus bereit sein, Gehaltseinbußen hinzunehmen, jedoch nicht in dem Ausmaß, wie es einige interessierte Vereine bei Berater Jorge Mendes hinterlegt hätten. Demnach soll es Angebote gegeben haben, die gerade einmal die Hälfte von James' bisherigem Gehalt vorsahen.

Zu einem derart drastischen Einschnitt ist der einstmals gefeierte Offensivstar offenbar (noch) nicht bereit. Bis sich daran etwas ändert, sitzt James wohl vorerst weiterhin in Madrid fest - ohne irgendeine Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten.