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München - Der FC Barcelona arbeitet vorerst weiterhin mit Trainer Quique Setién zusammen. Der umstrittene Coach darf offenbar auch in der Champions League auf der Bank sitzen.

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Quique Setién bleibt offenbar Trainer des FC Barcelona.

Wie die spanischen Zeitungen Sport und Mundo Deportivo berichten, ist dies das Ergebnis einer kurzfristig einberufenen Sitzung der Barca-Bosse. Präsident Josep Maria Bartomeu erklärte Setién daraufhin, dass er beim letzten Ligaspiel gegen Deportivo Alavés am Sonntag (17 Uhr im LIVETICKER) auf der Bank sitzen werde.

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Auch das Champions-League-Turnier im August soll der 61-Jährige als Cheftrainer betreuen. Im Achtelfinal-Rückspiel treffen die Katalanen auf den SSC Neapel (Hinspiel: 1:1), im Viertelfinale würde dann wohl der FC Bayern (Hinspiel: 3:0 gegen Chelsea) warten.

Barcelona verpasst Titelverteidigung

Ab Montag haben Lionel Messi und Co. sechs Tage frei, bevor das Training vor dem Blitzturnier der Königsklasse wieder aufgenommen werden soll. In dieser Zeit sollen sich die Bosse mit Setién zu einer Saisonanalyse zusammensetzen und planen, wie die Mannschaft wieder zu besseren Leistungen finden soll.

Laut Sport gibt es keine Intentionen, Setién vor dem CL-Turnier zu entlassen. Nur wenn der Trainer von sich aus entscheiden würde, Platz zu machen, würde sich diese Entscheidung ändern.

Der Coach hatte mit Barcelona die Titelverteidigung in La Liga verpasst, nach der peinlichen 1:2-Niederlage gegen Osasuna am Donnerstag übte Superstar Messi heftige Kritik an den Saisonleistungen. Der Trainer soll sich nach dem Spiel sowohl durch das Ergebnis als auch durch Messis Kommentare verletzt gefühlt haben und glauben, dass die Kritik des Argentiniers direkt an ihn gerichtet war.