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Dimitar Berbatov geht mit seinem ehemaligen Mitspieler Gareth Bale hart ins Gericht - zeigt aber auch Verständnis für den Superstar von Real Madrid.

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Dimitar Berbatov hat Gareth Bale nach dessen Tribünen-Eskapaden bei den letzten Spielen von Real Madrid kritisiert. 

Der frühere Topstürmer ging mit seinen ehemaligen Mitspieler hart ins Gericht. "Als ich es gesehen habe, konnte ich es nicht glauben. Ich habe ihm dabei zugeschaut, wie er sich seine Atemmaske über die Augen zog und so getan hat, als ob er schläft. Das kann ich nicht gut heißen", schrieb der 39-Jährige, der einst bei Tottenham Hotspur mit dem Waliser zusammen spielte, in seiner Kolumne für Betfair

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Bale hatte seinen Klub sowie Trainer Zinédine Zidane bei den letzten beiden Spielen mit kindischen Gesten auf der Tribüne provoziert - zum Einsatz kam er nicht. Fünf Mal in Folge musste der Superstar nun schon auf der Bank Platz nehmen. 

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"Es ist unprofessionell und respektlos gegenüber Real Madrid", sagte Berbatov. "Es war ein Power-Move, es war als ob er sagte: 'Lasst mich spielen oder ich mache, was ich will.' Das passt mir nicht." 

Der Bulgare, der unter anderem auch für Bayer Leverkusen in der Bundesliga spielte, zeigte bei aller Kritik allerdings auch Mitgefühl für Bale. "Ich liebe es, Bale spielen zu sehen und ich kann seinen Schmerz nachempfinden, wenn er nicht spielt. Ich war auch schon in der selben Situation." 

Madrid müsse nun eine Lösung für die Bale-Saga (Vertrag bis 2022) finden. Der Stürmer bekomme wahrscheinlich "keine Antworten" von seinem Verein und fühle sich deshalb zu solchen Aktionen hingerissen. Ein vorzeitiger Abschied sei die einzige Option.