Arturo Vidal (r.) und James Rodríguez kennen sich aus München
Arturo Vidal (r.) und James Rodríguez kennen sich aus München © Imago
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James Rodríguez kommt unter Zinédine Zidane nicht mehr zum Einsatz. Das geht einem guten Kumpel des verhinderten Real-Stars ziemlich auf die Nerven.

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Während der WM 2014 war sich die Fußball-Welt einig: James Rodríguez ist ein fantastischer Fußballer. 

Sechs Jahre später hat der kolumbianische Nationalspieler sicher immer noch viele Bewunderer - aber um den 29-Jährigen ist es erstaunlich ruhig geworden. Bei Real Madrid kam James im Endspurt von La Liga praktisch gar nicht mehr zum Einsatz. 

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Die letzten fünf Ligaspiele der Saison stand der Offensivspieler nicht einmal im Kader. Der hochtalentierte Spieler spielt in den Überlegungen von Trainer Zinédine Zidane schlicht keine Rolle. 

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Das stört unter anderem auch einen ehemaligen Weggefährten des aussortierten Superstars. "James und ich sind Brüder, wir haben in München eine unglaubliche Freundschaft geformt", sagte Arturo Vidal, der für Reals Dauerrivale FC Barcelona spielt, bei Win Sports

Vidal: James ohne Chance 

Der Chilene und der Kolumbianer hatten sich in ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Bayern kennen gelernt - wo James nach zwei Jahren Leihe nicht bleiben wollte. Vidal erklärte: "Wir sprechen die ganze Zeit, auch im Urlaub und es nervig, dass er Probleme mit dem Trainer hat." 

James sei ein Spieler mit hohem Niveau, der als Stammspieler für das Team spielen könne: "Ich weiß nicht, warum sie ihm dieses Jahr keine Chance gegeben haben." Zidane hatte zuletzt einmal mehr betont, dass er auf alle Spieler seines Teams setze und James ein wichtiger Spieler sei - auch wenn er nicht so viele Minuten bekomme. Trotzdem stehen die Zeichen eindeutig auf Trennung. In der fast vollendeten Saison absolvierte James bisher lediglich 14 Spiele, nur wenige über die volle Distanz. 

Auch Vidal rät seinem Kumpel, der noch eine Jahr in Madrid unter Vertrag steht, daher zu einem Abschied: "Ich hoffe er trifft die besten Entscheidung und spielt wieder." James müsse wachsen, nach seiner Zukunft suchen und "einen Ort finden, an dem er spielen und Fußball genießen kann."