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Das erste Spiel des Re-Starts von La Liga geht an den FC Sevilla. Im Derby übernimmt ein Ex-Dortmunder eine bittere Hauptrolle. Sevilla-Coach Lopetegui ist erleichtert.

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Der FC Sevilla hat beim Restart der spanischen La Liga einen Sieg im andalusischen Stadtderby gefeiert.

Bei der Rückkehr der zweiten großen Fußball-Liga aus der Corona-Zwangspause setzte sich die Mannschaft von Trainer Julen Lopetegui vor leeren Rängen im heimischen Estadio Ramon Sanchez Pizjuan gegen Real Betis mit 2:0 (0:0) durch. Seit dem 12. März hatte der Ball in den Fußball-Tempeln des Landes geruht.

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Bartra foult de Jong - Lopetegui froh über Wechsel

Lucas Ocampos brachte die Gastgeber per Foulelfmeter nach Videobeweis in Führung (56.). Der Ex-Dortmunder Marc Bartra hatte sich nach einer Ecke im Kopfballduell zu stark bei Luuk de Jong aufgestützt. Fernando (62.) erhöhte für den dreimaligen Europa-League-Sieger.

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"Die Mannschaft hat gut reagiert auf die Herausforderung zum Fußball zurückzukehren", sagte Sevilla-Coach Lopetegui nach der Partie. "Am Ende hatten einige Spieler zu kämpfen und wenn wir nicht die Möglichkeit von fünf Wechseln gehabt hätten, dann hätten wir letztlich nur neun Spieler auf dem Platz gehabt."

In der Tat hatten die diverse Spieler beider Teams in der Schlussphase verstärkt mit Muskelkrämpfen zu kämpfen.

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Vor der Partie hatten sich rund 200 großenteils vermummte Fans vor dem Stadion in der Innenstadt versammelt. Ein großes Polizeiaufgebot von rund 600 Einsatzkräften, gesperrte Straßen und Absperrungen verhinderten ein größeres Aufkommen. Kurz vor dem Anpfiff der Begegnung (22.00 Uhr) löste sich die Ansammlung auf.

Strenge Auflagen

Wie in der Bundesliga, die am 16. Mai als erste der Top-5-Ligen den Spielbetrieb wieder aufgenommen hatte, müssen auch in Spanien strenge Auflagen eingehalten werden.

Die Spieler werden innerhalb von 24 Stunden vor dem Anpfiff auf das Coronavirus getestet. Die Gästeteams nutzen exklusive Flüge und Hotels, bevor sie in zwei Bussen in die Stadien fahren, um sicherzustellen, dass der vorgeschriebene Abstand eingehalten werden kann. Die Profis der Heimmannschaft fahren in ihren privaten Autos zum Spiel. Vor dem Spiel wird bei allen noch einmal Fieber gemessen.