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Große Geste des FC Barcelona. Erstmals in der Geschichte des Klubs werden die Namensrechte am Camp Nou verkauft - als Hilfsaktion gegen das Coronavirus.

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Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona hat sich angesichts der Coronakrise zu einem beispielhaften Hilfsakt mit hohem Symbolcharakter entschlossen.

Der Klub von Weltstar Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen vergibt für die Saison 2020/21 erstmals die Namensrechte an seinem Stadion Camp Nou. Ein entsprechender Beschluss der Klubführung um Präsident Josep Bertomeu wurde am Dienstag bekanntgegeben.

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Demnach soll die Stiftung des Vereins (Barca Foundation) einen Namenssponsor suchen, mit dessen Geldern der Kampf gegen die Pandemie sowohl in Katalonien als auch international unterstützt werden soll. Die Wendung "Camp Nou" soll im neuen Namen enthalten bleiben.

Namensrechte werden erstmals verkauft

"Wir befinden uns in einer weltweiten Krise, die in unserer modernen Geschichte ohne Beispiel ist, und müssen uns unserer Verantwortung (...) stellen", sagte Stiftungschef Jordi Cardoner. Barcas Ziel sei es, mit der Aktion "eine Welle der Hoffnung" für die von der Pandemie Betroffenen zu starten.

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Darüber hinaus solle gemäß der Philosophie "Mehr als ein Klub" der Wille unterstrichen werden, die Gesellschaft fairer und nachhaltiger zu gestalten, hieß es in einer Stellungnahme. Die Barca Foundation unterstützt bereits 1,6 Millionen Kinder bei Bildung, Gewaltprävention oder Inklusion.

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Barcas Klubheiligtum Camp Nou (Neues Spielfeld) ist mit einem Fassungsvermögen von 99.000 Zuschauern das größte Fußball-Stadion Europas. Seit seiner Öffnung im Jahr 1957 wurden die Namensrechte daran noch nicht verkauft.

Ursprünglich war dieser Schritt für die Saison 2023/24 geplant gewesen. Der erhoffte Erlös bei einem avisierten Deal über 25 Jahre: 300 Millionen Euro.