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Der Kapitän des FC Barcelona verbreitet via Instagram, dass er und seine Mannschaftskollegen sich zu Unrecht unter Druck gesetzt gefühlt haben.

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Ist der Streit zwischen Lionel Messi und der Vereinsführung des FC Barcelona jetzt beigelegt?

Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu hat in den Tageszeitungen Sport und Mundo Deportivo Stellung zur Erklärung des argentinischen Superstars bezogen - und ihn verteidigt. 

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Messi hatte als Kapitän der Katalanen die Mutmaßungen über einen vermeintlichen Widerstand seiner Mannschaft gegen Gehaltskürzungen aufgrund der coronabedingten Notlage aus der Welt geschafft und ein klares Zeichen gesetzt.

Die Spieler des spanischen Meisters verzichten demnach auf 70 Prozent ihrer Bezüge, wie Messi über einen Instagram-Post erklärte. Dabei verpasste er der Klubführung einen Seitenhieb, von der sich die Mannschaft offenbar mehr Rückendeckung erhofft hatte.

Barca-Angestellte erhalten volles Gehalt

Nun also bekam der 32-Jährige Rückendeckung von seinem Präsidenten. "Messi hat mir vom ersten Tag an gesagt, dass diese Kürzung vorgenommen werden muss", sagte Bartomeu.

Darüber hinaus bestätigte der Barca-Chef, dass die Profis zwei Prozent mehr Beiträge leisten werden, damit die Angestellten des Vereins während dieser Situation das volle Gehalt bekommen. "Dieser Vorschlag kam von den Kapitänen. Es ist eine Geste, die ihr Engagement für den Klub zeigt", so Bartomeu.

Messis Erklärung im Wortlaut:

"Es ist sehr viel geschrieben und erzählt worden über die erste Mannschaft des FC Barcelona und  ihr Gehalt in dieser aktuellen Notlage.

Zu allererst wollen wir klarstellen, dass wir immer dazu bereit waren, Gehaltsabstriche zu machen. Denn wir sind uns dessen völlig bewusst, dass wir uns in einer außergewöhnlichen Lage befinden. Und wir sind die Ersten, die dem Klub immer geholfen haben, wenn er uns darum gebeten hat. Wir haben das sogar häufig aus eigenem Antrieb gemacht, wenn wir es für notwendig oder wichtig erachtet haben.

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Aufgrunddessen sind wir schwer überrascht, dass es innerhalb des Vereins jemanden gibt, der uns in den Fokus rückt und versucht, uns unter Druck zu setzen, damit wir etwas tun, von dem uns immer klar war, dass wir es machen würden.

Wenn unsere Zustimmung zu Gehaltseinbußen ein paar Tage gedauert hat, liegt das einzig und allein daran, dass wir nach der passenden Formel gesucht haben, wie wir dem Klub und auch seinen Mitarbeitern in diesen schweren Zeiten unter die Arme greifen können.

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Aus unserer Sicht ist jetzt der Moment gekommen, in dem wir verkünden, dass wir für die Dauer dieser Notsituation auf 70 Prozent unserer Gehälter verzichten. Wir werden außerdem unseren Beitrag leisten, damit die Angestellten des Vereins während der Krise ihren vollen Lohn erhalten.

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Dass wir uns bislang nicht geäußert haben, liegt daran, dass wir zuerst Lösungen finden wollten, die dem Klub, aber auch denen, denen die Krise am meisten zusetzt, wirklich helfen.  

Wir wollen uns nicht verabschieden ohne einen herzlichen Gruß und viel Kraft an alle Barca-Anhänger zu schicken, denen es in diesen harten Zeiten nicht gut geht. Aber auch an jene, die geduldig zu Hause das Ende der Krise erwarten. Wir werden das sehr bald überstanden haben und wir werden es gemeinsam tun.

Es lebe Barca, es lebe Katalonien!"